Nur noch wenige Wochen, dann steht fest welcher Interpret mit welchem Lied (und welcher Komponist) Sein Land in Norwegen vertritt.
Bisher zeigt sich eine bunte Mischung, bei der fast jeder Geschmack auf seine Kosten kommt.
Meine bisherigen Favoriten:
Finnland
Slowenien
Schweiz
Die anderen Teilnehmer:
Albanien
Demnächst mehr ...
Sonntag, 28. Februar 2010
Impressionen aus Hellabrunn I
Freitag, 26. Februar 2010
Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos
Tierpark Bochum, 24.02.2010
Ein Leopard geht - Ein Buntwaran kommt - Gute und schlechte Nachrichten aus dem Tierpark
Im Tierpark Bochum leben gegenwärtig rund 3300 Tiere in 353 Arten. So gehört es zum tierpflegerischen Alltag, dass Tiere geboren werden oder sterben. In diesen Tagen wurden die Tierparkmitarbeiter zeitgleich mit einem guten und einem schlechten Ereignis konfrontiert. "Shiva", die 21-jährige Indochina-Leopardin, ist tot. Sie litt seit einiger Zeit an einer altersbedingten Nierenschwäche. Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung verschlechterte sich Anfang Februar ihr Zustand. Zusätzliche Untersuchungen ergaben eine Nekrose der Bauchspeicheldrüse, ein sehr schmerzhafter und nicht heilbarer Vorgang. "Shiva", der letzte Leopard im Bochumer
Tierpark, wurde am 17. Februar eingeschläfert. Leoparden werden 12 bis 15 Jahre alt, in Zoos erreichen sie durch gute Pflege und Ernährung jedoch ein Alter von bis zu 23 Jahren. So kann es, wie bei Menschen auch, zu altersbedingten Krankheiten kommen, die zwar gelindert, aber nicht geheilt werden können. Nach dem altersbedingten Tod von "Shivas" Bruder "Sharan" im vergangenen Jahr ist dies nun ein weiterer Schlag für alle Tierparkmitarbeiter. Für Generationen von Besuchern galten die imposanten Indochina-Leoparden als fester Bestandteil des Tierparks Bochum. Im Zeitraum von 1980 bis 1991 wurden hier 16 Jungtiere (11 Männchen, 5 Weibchen) geboren. Der Tierpark beteiligte sich damit erfolgreich an dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Indochina-Leoparden. "Shiva" wurde am 8.2.1989 im Tierpark geboren. Ihre Eltern, Vater "Radscha" - ein "schwarzer Panter" - und Mutter "Rani", waren 1975 als Jungtiere aus dem Zoo Neuwied nach Bochum gekommen. Die beiden bekamen mehrmals Nachwuchs, der in der Regel an andere Zoos, u. a. Nordhorn und Hoyerswerda, übereignet wurde. Ihre beiden letzten Kinder waren "Shiva" und das Männchen "Sharan" aus dem Jahr 1991. Nach dem Fortgang des letzten Indochina-Leoparden wird der Tierpark Bochum seine jahrzehntelange Leopardenhaltung nicht mehr fortsetzen. Erste Überlegungen für eine angemessene Umgestaltung der Anlage finden bereits statt, damit der zukünftigen Tierart optimale Lebensverhältnisse angeboten werden können. Als mögliche neue "Sympathieträger" sind mehrere Tierarten im Gespräch. Die Leopardenaußenanlage wird zurzeit als "Ferienquartier" für die Geier genutzt, die im nächsten Monat (März 2010) ihr renoviertes und neu gestaltetes Zuhause, den Geierturm, wieder beziehen dürfen. Nur kurze Zeit stand die große Buntwaran-Anlage im Terrarienhaus des Bochumer Tierparks leer. Grund war der Auszug von "Harald", einem stattlichen Buntwaran - Männchen, der eine befristete Leihgabe war. Bis zum Eintreffen eines neuen Buntwarans wurde die Zeit zu umfangreichen Renovierungsarbeiten genutzt. Der Teich und die Wände wurden neu gestaltet. Diese selten gehaltene, ursprünglich aus Australien stammende Waranart findet man in Deutschland außer in Bochum nur noch im Tiergarten Straubing. Von dort hat der Tierpark nun einen neuen Buntwaran bekommen: "Hermann", ein 9-jähriges Männchen. Nach der obligatorischen Quarantäne benahm sich "Hermann" zunächst ein wenig schüchtern, doch bald inspizierte er mit seiner langen, tief gespaltenen Zunge seine neue Heimat und erprobte die vielen Klettermöglichkeiten. Der Waran liegt nun oft gut sichtbar vorne an der großen Scheibe, möglichst nahe am Austritt der Warmluftzufuhr. Möglicherweise bekommt "Hermann" bald eine Gefährtin an seine Seite, mit der er sich dann die Anlage teilen wird.

(unbekannt): Indochina-Leopard
Münchener Tierpark Hellabrunn, 24.02.2010
Langersehnter Neuankömmling im Aquarium
Fast 6 Jahre lebten unsere beiden weiblichen Leopold-Stachelrochen in einer reinen "Damen-WG" im Aquarium des Tierparks Hellabrunn. Nun traf von einem privaten Züchter endlich der langersehnte männliche Mitbewohner ein. Es ist ein knapp einjähriges Prachtexemplar, mit dem wir hoffen, in Zukunft auch einmal diese Art nachzüchten zu können. Bis dahin ist jedoch noch etwas Geduld nötig, da Leopold-Stachelrochen mit frühestens 2-3 Jahren geschlechtsreif werden und bei der Partnerwahl durchaus wählerisch sind. Wir hoffen daher, dass wir mit dem Neuankömmling auch den Geschmack unserer beiden Rochen-Damen getroffen haben. Wie die meisten Rochen sind auch Leopold-Stachelrochen lebendgebärend. Nach einer Tragzeit von ca. 110 Tagen werden zumeist 2-7, seltener auch mehr, Jungtiere geboren. Leopold-Stachelrochen gehören zur Familie der sogenannten Schwarzen Rochen. Sie sind besonders gut erkennbar durch ihre sehr schönen kreisrunden hellen Flecken auf der Körperoberseite. Sie kommen ausschließlich im Süßwasser vor. Ursprünglich leben sie lediglich im brasilianischen Rio Xingu, einem großen Nebenfluss des Amazonas. Sie können ausgewachsen eine Größe von bis zu 70 cam erreichen.

M. R. Bradford: Leopolds Stachelrochen
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 24.02.2010
Nachwuchs bei seltener Rinderrasse: Daisy, die kleine Hinterwälderin
Einen Tag vor dem Valentinstag, am 13. Februar, kam sie zur Welt: Daisy. Sie ist ein weibliches, weiß-braun geflecktes Hinterwälderkalb und Vertreterin einer alten, bedrohten Rinderrasse aus dem Südschwarzwald. Dass diese nicht ausstirbt, dazu trägt auch die kleine Mutterkuhherde der Wilhelma mit mehreren Kälbchen pro Jahr bei. Sechs Kühe namens Dori, Dharma, Dahomé, Frieda, Tine und Wolke sorgen derzeit auf dem Schaubauernhof dafür, dass bei den seltenen Hinterwälderrindern der Nachschub an Kälbchen nicht abreißt. Vier wurden seit Ende September geboren, darunter als jüngste im Bund die kleine Daisy, und ein weiteres Kalb müsste jeden Tag kommen. Und der Vater? Der ist in der Wilhelma bei der Zeugung nur in Form von tiefgefrorenem Samen zugegen, welcher vom Tierarzt verabreicht wird - was diesem den scherzhaften Titel "Rucksackbulle" bescherte. Da es im Hinterwälderbestand nur circa 50 Zuchtbullen gibt, werden rund 15 Prozent der etwa 2200 Kühe eben künstlich besamt. Das Ergebnis ist dasselbe: hübsche, weiß-braune Kälbchen, die dazu beitragen, dass die kleinste mitteleuropäische Rinderrasse eine Zukunft hat. Eine Rasse, über welche die "Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)" nur Gutes zu berichten weiß: robust und genügsam sei sie, besonders fruchtbar, langlebig und sehr weidetüchtig. Entwickelt hat das Hinterwälderrind diese guten Eigenschaften in einem kleinen Gebiet im Südschwarzwald über viele Jahrhunderte hinweg und sich dabei - neben dem im gesamten Schwarzwald verbreiteten Vorderwälderrind - zur eigenständigen Rasse gemausert. Denn aufgrund seines geringen Gewichts und der festen, trittsicheren Klauen kam es als einziges Rind selbst mit steilsten Hängen und als genügsames Wesen auch mit magersten Bergweiden zurecht. Wie viele andere alte Spezialisten unter den Nutztieren wurde aber leider auch das Hinterwälderrind schließlich von neuen Hochleistungsrassen verdrängt und fand sich auf der Roten Liste gefährdeter Arten wieder. Dank Liebhabern und Züchtern gibt es heute wieder einen kleinen, aber stabilen Bestand von etwa 4000 Tieren, und auch auf dem Schaubauernhof ist ihre Erhaltungszucht seit 1992 Programm - neben der weiterer bedrohter Schicksalsgenossen wie Limpurger Rind, Schwäbisch-Hällisches Schwein oder Poitouesel. Um die Zucht der kleinen Rinder aus dem Schwarzwald kümmert sich heute insbesondere der Hinterwälderzuchtverein e.V. Und wie alle waschechten Hinterwälderrinder trägt auch Daisy bereits einen "Personalausweis": schicke gelbe Ohrmarken. Die nächsten sechs Monate wird sie bei Mutter Dori bleiben, dann jedoch auf einen anderen Bauernhof umziehen - wo sie später als Milchkuh oder als Fleischlieferantin die Qualitäten dieser alten Rinderrasse unter Beweis stellen wird.

Xocolatl: Hinterwälder Rind
Tiergarten Schönbrunn, 24.02.2010
Niedlicher Nachwuchs bei den Kattas
Nur rund 70 Gramm schwer und schon der Liebling der Besucher: Mit seinem kleinen, schwarzweiß geringelten Schwanz und den großen, neugierigen Augen erobert der jüngste Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn die Herzen der Besucher im Sturm. Für den Katta-Nachwuchs zählt derzeit allerdings nur die Aufmerksamkeit seiner Mutter Miri, die das graue Fellknäuel am Bauch trägt und säugt. "Wenn das Jungtier etwas größer ist, klammert es sich am Rücken seiner Mutter fest, lässt sich aber auch von anderen Weibchen und seinen Geschwistern tragen. Kattas werden wie in einer Wohngemeinschaft von der Gruppe gemeinsam groß gezogen", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei den Kattas im Tiergarten Schönbrunn gibt es regelmäßig Nachwuchs. Der kleine Neuzugang ist Nummer 18 in der Gruppe der geselligen Halbaffen. Sobald der Teich rund um die Affeninsel nicht mehr zugefroren ist, können die Kattas nach den kalten Wintermonaten wieder ins Freie. Der Teich dient bei diesen wasserscheuen Tieren als natürliche Einzäunung ihres Geheges. Kattas sind auf der Insel Madagaskar heimisch. Eine Bedrohung für die Art ist der Verlust ihres Lebensraumes. Große Flächen an Trocken- und Regenwäldern werden in Viehweiden verwandelt. In den letzten 20 Jahren ist bereits ein Viertel aller Kattas im Freiland verschwunden.
Zoologischen Garten Berlin, 22.02.2010
Die Tiere, die den Pfad anlegen: Zwei Weißbartpekaris im Zoo geboren!
Zu den großen Besonderheiten im Tierbestand des Berliner Zoos zählen die süd- und mittelamerikanischen Weißbartpekaris. Einst zogen diese Wildschweine in großen Gruppen durch weite Teile des amerikanischen Kontinents, bis der Mensch die Tiere durch Bejagung an den Rand der Ausrottung brachte. Heute zählen Weißbartpekaris zu den im Freiland sehr vom Verschwinden bedrohten Arten, und sie wurden unter strengen Schutz gestellt. Ob sie der Ausrottung entgehen, ist recht fraglich. In den indianischen Sprachen bedeutet "Pekari" etwa "das Tier, das den Pfad anlegt", was die Schweine tatsächlich tun. Solche Pfade benutzen die Pekaris über viele Generationen auf ihren Wanderungen zu Nahrungsquellen. Diese sind häufig die Felder der Landbevölkerung, wo sie an Mais und andere Nutzpflanzen nicht geringen Schaden anrichten und erbarmungslos bejagt werden. Der Mensch nutzt vor allem das weiche Leder, das auch in Europa gern zu Handschuhen verarbeitet wird. Pekaris sind recht wehrhafte Tiere, die zur Verteidigung ihr raubtierähnliches Gebiss wirksam einsetzen. Selbst Jaguare haben kaum eine Chance gegen die wehrhaften Schweine. Untereinander sind Pekaris sehr verträglich. Allerdings müssen sich die Tiere einer Gruppe kennen. Dazu dient ein gruppenspezifischer Geruch aus Rückendrüsen. Mit dem Sekret reiben sich die Gruppenmitglieder ein und machen sie unverkennbar. Der strenge Geruch nach diesem Sekret hat den Weißbartpekaris den Namen "Bisamschwein" eingebracht.
Zoo Berlin, 18.02.2010
Erfolgreiche Flaschenaufzucht eines Springhasenzöglings
Faszinierend ist die Formenvielfalt der Nagetiere, die etwa 40% der heutigen Säugetierarten stellen. Zunächst denkt man an Mäuse, dann vielleicht an Biber und Meerschweinchen, aber auch känguruhähnliche „Hüpftiere“ aus Afrika gehören in diese Verwandtschaftsgruppe. Es sind die von Zentral- bis Südafrika vorkommenden Springhasen. Wer sie dort zu Gesicht bekommen will, muss sich allerdings nachts auf die Lauer legen, oder aber er besucht das Nachttierhaus im Berliner Zoo, wo sie sich im Dämmerlicht mit Erdferkeln und Galagos die Unterkunft teilen. Springhasen leben bereits seit der Eröffnung des Nachttierhauses (1975) in Berlin, doch ist ihre Zucht nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Nachdem im letzten Jahr ein von seiner Mutter nicht angenommenes Jungtier erfolgreich mit der Flasche aufgezogen und später wieder in die Gruppe integriert worden war, wiederholt sich diese Situation zu Beginn dieses Jahres. Ein am 19. Januar geborenes, 260 g schweres Springhasenweibchen wurde von der erfahrenen Tierpflegerin, Marzanna Glogowska, zur Aufzucht übernommen und ist jetzt so weit entwickelt, dass es der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Waren es anfangs noch Milchmahlzeiten von weniger als 10 ml, die in 4stündigem Abstand gereicht wurden, so muss die Kleine nunmehr nur noch einmal des Nachts mit der Flasche versorgt werden. Springhasenkind „Mia“ ist derzeit noch vollends auf seine Ziehmutter angewiesen und begleitet diese zur Arbeit und in die Freizeit.

Devonpike: Springhase
Tiergarten Schönbrunn Wien, 18.02.2010
ACHT JUNGTIERE IM TIROLERHOF
Der Tirolerhof des Tiergarten Schönbrunn hat sich binnen weniger Tage in eine Kinderstube verwandelt. Gleich drei seltene Haustierrassen haben Nachwuchs bekommen: das Tiroler Steinschaf, die Tauernscheckenziege und das Kärntner Brillenschaf. Für die Pfleger waren die vergangenen Tage besonders aufregend. „Die Geburten verlaufen bei diesen Tieren sehr unkompliziert. Wir beobachten aber genau, ob die Mütter ihre Kinder annehmen, ob sie sie abschlecken und säugen“, sagt Tierpfleger Gerold Vierbauch. Durch Erhaltungszuchtprogramme, an denen sich auch der Tiergarten Schönbrunn beteiligt, wird das Weiterbestehen der Rassen gesichert. „Es ist uns ein Anliegen, diese alten, österreichischen Haustierrassen zu zeigen und auf ihre Gefährdung hinzuweisen“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Tauernscheckenziege galt bereits als ausgestorben. Ein Bauer in Rauris kaufte 1968 den letzten Bestand dieser Rasse auf und bemühte sich um ihren Fortbestand. Mit rund 160 Züchtern in Österreich gilt die Tauernscheckenziege auch heute noch als gefährdet. Bei der Zuchtgruppe in Schönbrunn gibt es derzeit insgesamt vier Jungtiere, zwei davon sind Zwillinge. Über Zwillinge freut sich der Tiergarten auch beim Tiroler Steinschaf. Während das eine Jungtier schwarz gefärbt ist, ist sein Geschwisterchen weiß wie die Mutter. Steinschafe sind äußerst widerstandsfähig und für die Haltung auf Almen gut geeignet, weil sie trittsicher sind und weite Strecken wandern können. Auch bei den Kärntner Brillenschafen sind Zwillinge zu bewundern. Die beiden Lämmer sind, wie für diese Rasse typisch, weiß - bis auf die schwarze „Brille“ um beide Augen und die schwarzen Ohrenspitzen.

Marion Schneider u Christoph Aistleitner: Tauernschecken
Ein Leopard geht - Ein Buntwaran kommt - Gute und schlechte Nachrichten aus dem Tierpark
Im Tierpark Bochum leben gegenwärtig rund 3300 Tiere in 353 Arten. So gehört es zum tierpflegerischen Alltag, dass Tiere geboren werden oder sterben. In diesen Tagen wurden die Tierparkmitarbeiter zeitgleich mit einem guten und einem schlechten Ereignis konfrontiert. "Shiva", die 21-jährige Indochina-Leopardin, ist tot. Sie litt seit einiger Zeit an einer altersbedingten Nierenschwäche. Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung verschlechterte sich Anfang Februar ihr Zustand. Zusätzliche Untersuchungen ergaben eine Nekrose der Bauchspeicheldrüse, ein sehr schmerzhafter und nicht heilbarer Vorgang. "Shiva", der letzte Leopard im Bochumer
Tierpark, wurde am 17. Februar eingeschläfert. Leoparden werden 12 bis 15 Jahre alt, in Zoos erreichen sie durch gute Pflege und Ernährung jedoch ein Alter von bis zu 23 Jahren. So kann es, wie bei Menschen auch, zu altersbedingten Krankheiten kommen, die zwar gelindert, aber nicht geheilt werden können. Nach dem altersbedingten Tod von "Shivas" Bruder "Sharan" im vergangenen Jahr ist dies nun ein weiterer Schlag für alle Tierparkmitarbeiter. Für Generationen von Besuchern galten die imposanten Indochina-Leoparden als fester Bestandteil des Tierparks Bochum. Im Zeitraum von 1980 bis 1991 wurden hier 16 Jungtiere (11 Männchen, 5 Weibchen) geboren. Der Tierpark beteiligte sich damit erfolgreich an dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Indochina-Leoparden. "Shiva" wurde am 8.2.1989 im Tierpark geboren. Ihre Eltern, Vater "Radscha" - ein "schwarzer Panter" - und Mutter "Rani", waren 1975 als Jungtiere aus dem Zoo Neuwied nach Bochum gekommen. Die beiden bekamen mehrmals Nachwuchs, der in der Regel an andere Zoos, u. a. Nordhorn und Hoyerswerda, übereignet wurde. Ihre beiden letzten Kinder waren "Shiva" und das Männchen "Sharan" aus dem Jahr 1991. Nach dem Fortgang des letzten Indochina-Leoparden wird der Tierpark Bochum seine jahrzehntelange Leopardenhaltung nicht mehr fortsetzen. Erste Überlegungen für eine angemessene Umgestaltung der Anlage finden bereits statt, damit der zukünftigen Tierart optimale Lebensverhältnisse angeboten werden können. Als mögliche neue "Sympathieträger" sind mehrere Tierarten im Gespräch. Die Leopardenaußenanlage wird zurzeit als "Ferienquartier" für die Geier genutzt, die im nächsten Monat (März 2010) ihr renoviertes und neu gestaltetes Zuhause, den Geierturm, wieder beziehen dürfen. Nur kurze Zeit stand die große Buntwaran-Anlage im Terrarienhaus des Bochumer Tierparks leer. Grund war der Auszug von "Harald", einem stattlichen Buntwaran - Männchen, der eine befristete Leihgabe war. Bis zum Eintreffen eines neuen Buntwarans wurde die Zeit zu umfangreichen Renovierungsarbeiten genutzt. Der Teich und die Wände wurden neu gestaltet. Diese selten gehaltene, ursprünglich aus Australien stammende Waranart findet man in Deutschland außer in Bochum nur noch im Tiergarten Straubing. Von dort hat der Tierpark nun einen neuen Buntwaran bekommen: "Hermann", ein 9-jähriges Männchen. Nach der obligatorischen Quarantäne benahm sich "Hermann" zunächst ein wenig schüchtern, doch bald inspizierte er mit seiner langen, tief gespaltenen Zunge seine neue Heimat und erprobte die vielen Klettermöglichkeiten. Der Waran liegt nun oft gut sichtbar vorne an der großen Scheibe, möglichst nahe am Austritt der Warmluftzufuhr. Möglicherweise bekommt "Hermann" bald eine Gefährtin an seine Seite, mit der er sich dann die Anlage teilen wird.
(unbekannt): Indochina-Leopard
Münchener Tierpark Hellabrunn, 24.02.2010
Langersehnter Neuankömmling im Aquarium
Fast 6 Jahre lebten unsere beiden weiblichen Leopold-Stachelrochen in einer reinen "Damen-WG" im Aquarium des Tierparks Hellabrunn. Nun traf von einem privaten Züchter endlich der langersehnte männliche Mitbewohner ein. Es ist ein knapp einjähriges Prachtexemplar, mit dem wir hoffen, in Zukunft auch einmal diese Art nachzüchten zu können. Bis dahin ist jedoch noch etwas Geduld nötig, da Leopold-Stachelrochen mit frühestens 2-3 Jahren geschlechtsreif werden und bei der Partnerwahl durchaus wählerisch sind. Wir hoffen daher, dass wir mit dem Neuankömmling auch den Geschmack unserer beiden Rochen-Damen getroffen haben. Wie die meisten Rochen sind auch Leopold-Stachelrochen lebendgebärend. Nach einer Tragzeit von ca. 110 Tagen werden zumeist 2-7, seltener auch mehr, Jungtiere geboren. Leopold-Stachelrochen gehören zur Familie der sogenannten Schwarzen Rochen. Sie sind besonders gut erkennbar durch ihre sehr schönen kreisrunden hellen Flecken auf der Körperoberseite. Sie kommen ausschließlich im Süßwasser vor. Ursprünglich leben sie lediglich im brasilianischen Rio Xingu, einem großen Nebenfluss des Amazonas. Sie können ausgewachsen eine Größe von bis zu 70 cam erreichen.

M. R. Bradford: Leopolds Stachelrochen
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 24.02.2010
Nachwuchs bei seltener Rinderrasse: Daisy, die kleine Hinterwälderin
Einen Tag vor dem Valentinstag, am 13. Februar, kam sie zur Welt: Daisy. Sie ist ein weibliches, weiß-braun geflecktes Hinterwälderkalb und Vertreterin einer alten, bedrohten Rinderrasse aus dem Südschwarzwald. Dass diese nicht ausstirbt, dazu trägt auch die kleine Mutterkuhherde der Wilhelma mit mehreren Kälbchen pro Jahr bei. Sechs Kühe namens Dori, Dharma, Dahomé, Frieda, Tine und Wolke sorgen derzeit auf dem Schaubauernhof dafür, dass bei den seltenen Hinterwälderrindern der Nachschub an Kälbchen nicht abreißt. Vier wurden seit Ende September geboren, darunter als jüngste im Bund die kleine Daisy, und ein weiteres Kalb müsste jeden Tag kommen. Und der Vater? Der ist in der Wilhelma bei der Zeugung nur in Form von tiefgefrorenem Samen zugegen, welcher vom Tierarzt verabreicht wird - was diesem den scherzhaften Titel "Rucksackbulle" bescherte. Da es im Hinterwälderbestand nur circa 50 Zuchtbullen gibt, werden rund 15 Prozent der etwa 2200 Kühe eben künstlich besamt. Das Ergebnis ist dasselbe: hübsche, weiß-braune Kälbchen, die dazu beitragen, dass die kleinste mitteleuropäische Rinderrasse eine Zukunft hat. Eine Rasse, über welche die "Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)" nur Gutes zu berichten weiß: robust und genügsam sei sie, besonders fruchtbar, langlebig und sehr weidetüchtig. Entwickelt hat das Hinterwälderrind diese guten Eigenschaften in einem kleinen Gebiet im Südschwarzwald über viele Jahrhunderte hinweg und sich dabei - neben dem im gesamten Schwarzwald verbreiteten Vorderwälderrind - zur eigenständigen Rasse gemausert. Denn aufgrund seines geringen Gewichts und der festen, trittsicheren Klauen kam es als einziges Rind selbst mit steilsten Hängen und als genügsames Wesen auch mit magersten Bergweiden zurecht. Wie viele andere alte Spezialisten unter den Nutztieren wurde aber leider auch das Hinterwälderrind schließlich von neuen Hochleistungsrassen verdrängt und fand sich auf der Roten Liste gefährdeter Arten wieder. Dank Liebhabern und Züchtern gibt es heute wieder einen kleinen, aber stabilen Bestand von etwa 4000 Tieren, und auch auf dem Schaubauernhof ist ihre Erhaltungszucht seit 1992 Programm - neben der weiterer bedrohter Schicksalsgenossen wie Limpurger Rind, Schwäbisch-Hällisches Schwein oder Poitouesel. Um die Zucht der kleinen Rinder aus dem Schwarzwald kümmert sich heute insbesondere der Hinterwälderzuchtverein e.V. Und wie alle waschechten Hinterwälderrinder trägt auch Daisy bereits einen "Personalausweis": schicke gelbe Ohrmarken. Die nächsten sechs Monate wird sie bei Mutter Dori bleiben, dann jedoch auf einen anderen Bauernhof umziehen - wo sie später als Milchkuh oder als Fleischlieferantin die Qualitäten dieser alten Rinderrasse unter Beweis stellen wird.

Xocolatl: Hinterwälder Rind
Tiergarten Schönbrunn, 24.02.2010
Niedlicher Nachwuchs bei den Kattas
Nur rund 70 Gramm schwer und schon der Liebling der Besucher: Mit seinem kleinen, schwarzweiß geringelten Schwanz und den großen, neugierigen Augen erobert der jüngste Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn die Herzen der Besucher im Sturm. Für den Katta-Nachwuchs zählt derzeit allerdings nur die Aufmerksamkeit seiner Mutter Miri, die das graue Fellknäuel am Bauch trägt und säugt. "Wenn das Jungtier etwas größer ist, klammert es sich am Rücken seiner Mutter fest, lässt sich aber auch von anderen Weibchen und seinen Geschwistern tragen. Kattas werden wie in einer Wohngemeinschaft von der Gruppe gemeinsam groß gezogen", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei den Kattas im Tiergarten Schönbrunn gibt es regelmäßig Nachwuchs. Der kleine Neuzugang ist Nummer 18 in der Gruppe der geselligen Halbaffen. Sobald der Teich rund um die Affeninsel nicht mehr zugefroren ist, können die Kattas nach den kalten Wintermonaten wieder ins Freie. Der Teich dient bei diesen wasserscheuen Tieren als natürliche Einzäunung ihres Geheges. Kattas sind auf der Insel Madagaskar heimisch. Eine Bedrohung für die Art ist der Verlust ihres Lebensraumes. Große Flächen an Trocken- und Regenwäldern werden in Viehweiden verwandelt. In den letzten 20 Jahren ist bereits ein Viertel aller Kattas im Freiland verschwunden.
Zoologischen Garten Berlin, 22.02.2010
Die Tiere, die den Pfad anlegen: Zwei Weißbartpekaris im Zoo geboren!
Zu den großen Besonderheiten im Tierbestand des Berliner Zoos zählen die süd- und mittelamerikanischen Weißbartpekaris. Einst zogen diese Wildschweine in großen Gruppen durch weite Teile des amerikanischen Kontinents, bis der Mensch die Tiere durch Bejagung an den Rand der Ausrottung brachte. Heute zählen Weißbartpekaris zu den im Freiland sehr vom Verschwinden bedrohten Arten, und sie wurden unter strengen Schutz gestellt. Ob sie der Ausrottung entgehen, ist recht fraglich. In den indianischen Sprachen bedeutet "Pekari" etwa "das Tier, das den Pfad anlegt", was die Schweine tatsächlich tun. Solche Pfade benutzen die Pekaris über viele Generationen auf ihren Wanderungen zu Nahrungsquellen. Diese sind häufig die Felder der Landbevölkerung, wo sie an Mais und andere Nutzpflanzen nicht geringen Schaden anrichten und erbarmungslos bejagt werden. Der Mensch nutzt vor allem das weiche Leder, das auch in Europa gern zu Handschuhen verarbeitet wird. Pekaris sind recht wehrhafte Tiere, die zur Verteidigung ihr raubtierähnliches Gebiss wirksam einsetzen. Selbst Jaguare haben kaum eine Chance gegen die wehrhaften Schweine. Untereinander sind Pekaris sehr verträglich. Allerdings müssen sich die Tiere einer Gruppe kennen. Dazu dient ein gruppenspezifischer Geruch aus Rückendrüsen. Mit dem Sekret reiben sich die Gruppenmitglieder ein und machen sie unverkennbar. Der strenge Geruch nach diesem Sekret hat den Weißbartpekaris den Namen "Bisamschwein" eingebracht.
Zoo Berlin, 18.02.2010
Erfolgreiche Flaschenaufzucht eines Springhasenzöglings
Faszinierend ist die Formenvielfalt der Nagetiere, die etwa 40% der heutigen Säugetierarten stellen. Zunächst denkt man an Mäuse, dann vielleicht an Biber und Meerschweinchen, aber auch känguruhähnliche „Hüpftiere“ aus Afrika gehören in diese Verwandtschaftsgruppe. Es sind die von Zentral- bis Südafrika vorkommenden Springhasen. Wer sie dort zu Gesicht bekommen will, muss sich allerdings nachts auf die Lauer legen, oder aber er besucht das Nachttierhaus im Berliner Zoo, wo sie sich im Dämmerlicht mit Erdferkeln und Galagos die Unterkunft teilen. Springhasen leben bereits seit der Eröffnung des Nachttierhauses (1975) in Berlin, doch ist ihre Zucht nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Nachdem im letzten Jahr ein von seiner Mutter nicht angenommenes Jungtier erfolgreich mit der Flasche aufgezogen und später wieder in die Gruppe integriert worden war, wiederholt sich diese Situation zu Beginn dieses Jahres. Ein am 19. Januar geborenes, 260 g schweres Springhasenweibchen wurde von der erfahrenen Tierpflegerin, Marzanna Glogowska, zur Aufzucht übernommen und ist jetzt so weit entwickelt, dass es der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Waren es anfangs noch Milchmahlzeiten von weniger als 10 ml, die in 4stündigem Abstand gereicht wurden, so muss die Kleine nunmehr nur noch einmal des Nachts mit der Flasche versorgt werden. Springhasenkind „Mia“ ist derzeit noch vollends auf seine Ziehmutter angewiesen und begleitet diese zur Arbeit und in die Freizeit.

Devonpike: Springhase
Tiergarten Schönbrunn Wien, 18.02.2010
ACHT JUNGTIERE IM TIROLERHOF
Der Tirolerhof des Tiergarten Schönbrunn hat sich binnen weniger Tage in eine Kinderstube verwandelt. Gleich drei seltene Haustierrassen haben Nachwuchs bekommen: das Tiroler Steinschaf, die Tauernscheckenziege und das Kärntner Brillenschaf. Für die Pfleger waren die vergangenen Tage besonders aufregend. „Die Geburten verlaufen bei diesen Tieren sehr unkompliziert. Wir beobachten aber genau, ob die Mütter ihre Kinder annehmen, ob sie sie abschlecken und säugen“, sagt Tierpfleger Gerold Vierbauch. Durch Erhaltungszuchtprogramme, an denen sich auch der Tiergarten Schönbrunn beteiligt, wird das Weiterbestehen der Rassen gesichert. „Es ist uns ein Anliegen, diese alten, österreichischen Haustierrassen zu zeigen und auf ihre Gefährdung hinzuweisen“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Tauernscheckenziege galt bereits als ausgestorben. Ein Bauer in Rauris kaufte 1968 den letzten Bestand dieser Rasse auf und bemühte sich um ihren Fortbestand. Mit rund 160 Züchtern in Österreich gilt die Tauernscheckenziege auch heute noch als gefährdet. Bei der Zuchtgruppe in Schönbrunn gibt es derzeit insgesamt vier Jungtiere, zwei davon sind Zwillinge. Über Zwillinge freut sich der Tiergarten auch beim Tiroler Steinschaf. Während das eine Jungtier schwarz gefärbt ist, ist sein Geschwisterchen weiß wie die Mutter. Steinschafe sind äußerst widerstandsfähig und für die Haltung auf Almen gut geeignet, weil sie trittsicher sind und weite Strecken wandern können. Auch bei den Kärntner Brillenschafen sind Zwillinge zu bewundern. Die beiden Lämmer sind, wie für diese Rasse typisch, weiß - bis auf die schwarze „Brille“ um beide Augen und die schwarzen Ohrenspitzen.

Marion Schneider u Christoph Aistleitner: Tauernschecken
Matthias Gerschwitz in München
Am 7. März ist Matthias Gerschwitz einer der Gäste auf der ROSA COUCH.Aber bereits am Donnerstag (4. März) kann man die Gelegenheit wahrnehmen den Autor und sein Buch kennen zu lernen.
Donnerstag, 25. Februar 2010
Neues von der ROSA COUCH (mal wieder)
Eine ROSA COUCH-Lesung liegt hinter mir, eine direkt vor mir und zwei müssen noch geplant werden, aber so wie es aussieht, wird es ein abwechslungsreiches, spannendes Jahr und dass, obwohl es eine Lesung weniger als im Vorjahr ist und Umbruchstimmung ist. Nicht nur, dass der Umzug des Sub seine Schatten vorauswirft, auch mein Ansprechpartner dort hört in wenigen Wochen auf und noch ist kein Ersatz gefunden, der unter meinen Fantasterein leiden muss und mich mit negativen und positiven Worten Mut zum Weitermachen gibt (auch das gibt es).
Aber daran wird erst gar nicht gedacht, ich bin guter Dinge und mir sicher, dass die ROSA COUCH auch so weiter gehen wird ... und wer weiß, wohin sie sich entwickelt, wenn das schwule Kommunikationszentrum in neue Räume zeiht.
Natürlich sind Gäste immer gerne gesehen und auch wenn ich nicht bei meinen Veranstaltungen zu Spendenaufrufe neige, das Sub freut sich über jeden Cent und die ROSA COUCH natürlich auch, denn solange der Rubel rollt (bzw. Gäste die Lesungen mit ihrer Anwesenheit beehren), wird diese einzigartige Veranstaltungsreihe ihre Fortsetzung führen, erst einmal am 7. März (wie schon mehrmals erwähnt).
Die Lesung im Juni wird ein rein weibliches Programm aufweisen (ich darf dann Hahn im Korb spielen). Mord und Totschlag trifft auf Erotik, Lesben treffen auf Schwule … alles erzählt von vier Frauen. Zwei Jahre wird die ROSA COUCH an diesem Tag, 10. Lesungen wurden bis dahin über die Bühne gebracht. Ein Grund zu feiern und obwohl auf Sekt und Kaviar verzichtet wird, wird es doch eine Überraschung geben …
Für die Oktoberlesung sind noch zwei Plätze zu besetzen, allerdings sind diese an eine Bedingung geknüpft:
Der Autor (oder die Autorin) MUSS einen Roman VERÖFFENTLICHT haben. Ich habe ja schon öfter über diese Idee im Rahmen von Treffpunkt Bibliothek geschrieben (glaube ich zumindest).
Zwei Autoren stehen bereits auf der „Besetzungsliste“, Vampire treffen auf Priester, Autor trifft auf Autorin. Und was noch? Das wird sich zeigen …
Auch 2011 wird es Lesungen der ROSA COUCH geben.
Die vorläufigen Termine:
23. Januar
10. April
19. Juni
23. Oktober
Man darf gespannt sein ...
Aber daran wird erst gar nicht gedacht, ich bin guter Dinge und mir sicher, dass die ROSA COUCH auch so weiter gehen wird ... und wer weiß, wohin sie sich entwickelt, wenn das schwule Kommunikationszentrum in neue Räume zeiht.
Natürlich sind Gäste immer gerne gesehen und auch wenn ich nicht bei meinen Veranstaltungen zu Spendenaufrufe neige, das Sub freut sich über jeden Cent und die ROSA COUCH natürlich auch, denn solange der Rubel rollt (bzw. Gäste die Lesungen mit ihrer Anwesenheit beehren), wird diese einzigartige Veranstaltungsreihe ihre Fortsetzung führen, erst einmal am 7. März (wie schon mehrmals erwähnt).
Die Lesung im Juni wird ein rein weibliches Programm aufweisen (ich darf dann Hahn im Korb spielen). Mord und Totschlag trifft auf Erotik, Lesben treffen auf Schwule … alles erzählt von vier Frauen. Zwei Jahre wird die ROSA COUCH an diesem Tag, 10. Lesungen wurden bis dahin über die Bühne gebracht. Ein Grund zu feiern und obwohl auf Sekt und Kaviar verzichtet wird, wird es doch eine Überraschung geben …
Für die Oktoberlesung sind noch zwei Plätze zu besetzen, allerdings sind diese an eine Bedingung geknüpft:
Der Autor (oder die Autorin) MUSS einen Roman VERÖFFENTLICHT haben. Ich habe ja schon öfter über diese Idee im Rahmen von Treffpunkt Bibliothek geschrieben (glaube ich zumindest).
Zwei Autoren stehen bereits auf der „Besetzungsliste“, Vampire treffen auf Priester, Autor trifft auf Autorin. Und was noch? Das wird sich zeigen …
Auch 2011 wird es Lesungen der ROSA COUCH geben.
Die vorläufigen Termine:
23. Januar
10. April
19. Juni
23. Oktober
Man darf gespannt sein ...
Mittwoch, 24. Februar 2010
Neues aus der Sub-Bibliothek ...
Sonntag, 21. Februar 2010
Tiere im Lebensraum Wald



Die vorfrühlingshaften Temperaturen luden zu einem Zoobesuch ein. Was für ein Zufall, dass heute auch eine Führung für die Tierparkfreunde angeboten wurde. Die Anmeldung war schon vor Wochen erfolgt und es hätte schlimmer sein können, mit Schnee, Wind und Kälte. Aber zum Glück war es anders und so luden die Tierparkfreunde zu einer Führung zum Thema Tiere im Lebensraum Wald ein. Beginn: 11 Uhr, Preis 2,50 €.
Die Zeit davor verbrachte ich mit einem kurzen Abstecher im Urwaldhaus, wieder vergeblich auf der Suche nach Schlammspringern. Angeblich soll es diese dort geben, aber gesehen habe ich sie noch nie (ähnlich wie die Kleinkantschil, die im Dschungelzelt zu sehen sind, wenn man Glück hat, aber so gut getarnt können die Fische nichts ein, vermutlich gibt es sie auch gar nicht im Zoo).
Um elf begann die Führung mit einer kleinen Änderung. Warmhaus-Reviertierpfleger Andreas Fries hatte sich bereit erklärt Fragen zu Jamuna Toni zu beantworten und Fragen gab es viele. Dem Elefantenkind geht es gut und bald wird es auch auf die Freianlage dürfen, wenn die Temperaturen annehmbarer sind.
Danach ging es ins Dschungelzelt um Tiere der Region Regenwald zu bewundern. Neben einer Wasseragame, sah man aber nicht sonderlich viel (bei meinem letzten Besuch habe ich mehr gesehen und lange hielten wir uns auch nicht auf, Nachteil einer ausgiebigen Führung ist nun mal, dass an an den einzelnen Stationen nicht ewig verweilen kann, weshalb ich auch keine brauchbaren Fotos zustande brachte, ich wollte die Gruppe nicht verlieren) und die zahlreichen Zebrafinken sind erstens keine Waldbewohner und zweitens nicht einmal dem ursprünglichen Besatz des Dschungelzelts zuzuordnen. Angeblich handelt es sich bei ihnen um ausgesetzte Haustiere.
Überraschend war das kurze Auftauchen eines Kleinkantschils. Man musste es gar nicht suchen, es tauchte aus dem Gehölz auf und war kurz danach noch einmal zu sehen. Wenn man sie sucht, findet man sie nicht, wenn man sich erst gar nicht die Mühe macht, um sie zu entdecken, springen sie einen schon fast an. Alleine deswegen hat sich die Führung ja schon gelohnt.
Vorbei an den kleinen Pandas, die ausnahmsweise mal nicht schliefen, aber nicht Teil unserer Führung waren, obwohl es sich bei ihnen auch um Waldtiere handelt. Bei den Bantengs blieben wir stehen um diesen schönen Waldrindern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich fand diese Art schon als Kind sehr schön, neben den Hirschziegenantilopen...
Im Nashornhaus ging unser Führer auf die (nicht zu sehenden) Faultiere, die Tapire und die Bartschweine ein, Panzernashörner (auch Waldbewohner) wurden ignoriert. Abgeschlossen wurde die Führung mit Elch, Luchs und Wolf.
Dauer: Eineinviertel Stunden. Es hätte länger und ausführlicher sein können, hat sich aber durchaus gelohnt.
Am 20. März findet die nächste Führung statt, Thema: Tiere mit paarigen und unpaarigen Hufen ...vielleicht bin ich dabei.
Stickpen: Bartschwein
David Pape: Kleiner Panda
Magalhães: Java-Banteng
Freitag, 19. Februar 2010
Mein SUB (Februar-Update)
Agatha Christie: Tödlicher Irrtum
Agatha Christie: Der Hund des Todes
Patrick Dennis: Auntie Mame
Jack Ketchum: Evil
Kath Kincaid: Mrs Murphy hires a cleaner
J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen
André Schneider: Aus der Umarmung des Wassers
Susan Schwartz: Der Löwe von Venedig
Susan Schwartz: Schatten des Totenreichs
Agatha Christie: Der Hund des Todes
Patrick Dennis: Auntie Mame
Jack Ketchum: Evil
Kath Kincaid: Mrs Murphy hires a cleaner
J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen
André Schneider: Aus der Umarmung des Wassers
Susan Schwartz: Der Löwe von Venedig
Susan Schwartz: Schatten des Totenreichs
Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos
Tiergarten Schönbrunn Wien, 11.02.2010
JAHR DES TIGERS: ELEGANTE RAUBKATZEN IN SCHÖNBRUNN
Am 14. Februar beginnt in China das neue Jahr: 2010 steht im Zeichen des Tigers. Im Tiergarten Schönbrunn leben drei Sibirische Tiger - die größten Katzen der Welt. Bei der derzeitigen Witterung fühlen sich das sechzehnjährige Tigermännchen Ivan und seine beiden eineinhalbjährigen Töchter Kyra und Ina so richtig wohl. Sie wälzen sich im Schnee, jagen durch ihr tiefwinterliches Gehege und legen sich zum Ausruhen vom Spielen mitten in die weiße Pracht. „Der viele Schnee freut die Tiger ganz besonders. Und wenn Sie sich aufwärmen wollen, gehen sie in ihr Innengehege und machen es sich auf einer der Plattformen gemütlich“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Sibirische Tiger sind Temperaturen bis minus 45 Grad Celsius gewohnt. Ihre Heimat ist das Flussgebiet von Amur und Ussuri im fernen Osten Russlands und in Nordchina. Dort liegt fast das ganze Jahr über Schnee. Im Gegensatz zu den Tigern, die in warmen Regionen leben, hat der Sibirische Tiger eine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht an Flanken und Bauch. So ist er gegen die eisigen Winde und extrem niedrigen Temperaturen geschützt. Das Winterfell des Sibirischen Tigers ist etwas heller, damit er in der schneebedeckten Landschaft gut getarnt ist. Der Sibirische Tiger ist wie alle anderen Unterarten stark bedroht. Schätzungen zufolge leben in freier Wildbahn nur mehr rund 500 Tiere. Schuld daran sind die Zerstörung des Lebensraumes der Tiere durch illegalen Holzeinschlag und Waldbrände sowie die Wilderei.
Zoo Berlin, 11.02.2010
Neugeborenes Spitzmaulnashorn zeigt sich erstmals den Zoobesuchern!
Nicht länger der Öffentlichkeit vorenthalten werden muss das neugeborene Spitzmaulnashorn im Berliner Zoo. Bereits am morgigen Tag wird dem Publikum Zugang zum Nashornhaus gewährt, wo das Jüngste mit seiner Mutter zu sehen sein wird. Beide Tiere sind bislang ausgesprochen ruhig, sodass dieser Schritt vertreten werden kann. Bei Beunruhigung der wertvollen „Dickhäuter“ müsste das Haus gegebenenfalls zeitweise wieder geschlossen werden. Das Neugeborene ist das erste Kalb der in jungen Jahren eher angriffslustigen Nashornkuh „Maburi“, die sich nun gelassen um ihren Zögling kümmert. Der für ein Nashornkalb sehr kleine Bulle, kann derzeit noch ohne Berührung unter dem Bauch der Mutter hindurch laufen und muss sich zum Trinken regelrecht strecken. Natürlich besitzt er noch kein Nasenhorn dafür aber hat er verhältnismäßig große Ohren. Unumstritten gehören Nashornbabys zu den erstaunlichsten Tierkindern innerhalb der Säugertiere. Der Berliner Zoo ist weltberühmt für seine erfolgreiche Spitzmaulnashornzucht und so verwundert es nicht, dass er auch das internationale Zuchtbuch dieser sehr stark vom Aussterben bedrohten afrikanischen Großtiere führt. Hierin wurden zum Jahreswechsel weltweit etwa 300 in Menschenobhut gehaltene Individuen registriert. Auf dem afrikanischen Kontinent schätzt man die Bestände auf insgesamt 4000 Tiere. Trotz intensiver Schutzmaßnahmen ist in manchen Regionen die Wilderei nach wie vor eine große Gefahr für den Fortbestand der Art.
Tierpark Berlin, 15.02.2010
Kälbchen bei den Ungarischen Steppenrindern im Tierpark Berlin geboren
In schöner Regelmäßigkeit werden in der Gruppe Ungarischer Steppenrinder im Tierpark Berlin Jungtiere geboren. Am 5. Januar 2010 war es wieder soweit und die 2006 im Tierpark geborene Zuchtkuh "Olga" brachte ihr zweites Jungtier zur Welt, ein Kuhkälbchen namens "Lena". Steppenrinder sind äußerst robuste Hausrinder, und sie kommen hervorragend mit kalten Wintern und heißen Sommern, wie sie sie aus ihrem ursprünglichen Zuchtgebiet, der ungarische Puszta kennen, zu Recht. Und so erstaunt es auch nicht, dass das rotbraune Kälbchen schon wenige Stunden nach seiner Geburt im Schnee umher stapfte. Die rotbraune Jungtierfärbung von "Lena" verliert sich erst mit etwa 3-5 Monaten und wird dann langsam in die weißsilberne bis hellgraue Färbung der erwachsenen Weibchen übergehen. Erwachsene Bullen sind dagegen dunkler gefärbt, vor allem um die Halsregion herum. Das Ungarische Steppenrind ist eine sehr alte und ursprüngliche Hausrindrasse. Ein Beleg für ihre Ursprünglichkeit ist die angesprochene rotbraune Jungtierfärbung wie wir sie auch von jungen Wildrindern wie etwa dem Wisent kennen. Steppenrinder waren und sind heute wieder das Charaktertier der ungarischen Grassteppen. Während es nach dem 2. Weltkrieg nur mehr knapp 200 Tiere gab, konnte der Bestand durch Schutz- und Zuchtmaßnahmen in Ungarn allmählich wieder angehoben werden. Der Tierpark Berlin macht sich seit seiner Eröffnung um alte und bedrohte Haustierrassen verdient und das Ungarische Steppenrind gehört seit 1956 fest zum Tierbestand, seine Zucht gelingt ab 1959 bis heute regelmäßig! Laien kennen das Steppen- oder Graurind übrigens auch aus den "Sissi"-Verfilmungen der 50er Jahre mit Romy Schneider.
László Németh: Ungarische Steppenrinder im Hortobágy National Park
Wilhelma Stuttgart, 17.02.2010
Mini-Ausstellung im Wilhelma-Wintergarten: Zitrusfrischer Duft und süße Früchtchen
Das „Land, wo die Zitronen blühen“ liegt derzeit mitten in Stuttgart, im Wintergarten der Wilhelma – wenn auch nur im Kleinformat. Denn die Gärtner haben die aktuelle vierwöchige Hochblütezeit der Zitrusbäume genutzt und für die Besucher eine Mini-Ausstellung rund um diese Pflanzen sowie ihre sauren und süßen Früchtchen aufgebaut. Noch bis Mitte März können sich Augen und Nasen daran weiden. Wer im Augenblick durch den Wintergarten wandelt, dem steigt unweigerlich ein zitrusfrischer Duft in die Nase: Er stammt von zwei großen blühenden Zitrusbäumen, die umringt von kleineren Zitrusbüschen sowie prall gefüllten Obstkörben zu einer kleinen Sonderausstellung des Gärtnerteams gehören. Nicht alle gelben, grünen und orangefarbenen Früchte in den Körben stammen aus Wilhelma-eigener Produktion; um den Besuchern eine größere Vielfalt zeigen zu können, wurde auf dem Großmarkt zugekauft – und jedes Früchtchen und Bäumchen mit „Namensschild“ versehen. 16 Arten von Zitrusfrüchten gibt es mittlerweile – und hunderte von Sorten. Denn alle Arten lassen sich einfach kreuzen. Die Bäume können gleichzeitig blühen und Früchte tragen, wie auch in der Wilhelma-Ausstellung zu sehen ist. Die Hauptblüte liegt im Februar und März, weitere schwächere Blütephasen können übers Jahr folgen, etwa ausgelöst durch Trockenheit. Weil Zitrusfrüchte in Mitteleuropa lange Zeit ein sehr teures Importgut waren, wurden sie überdies zum Symbol für Reichtum, Luxus und natürlich Exotik. Diese Exotik können die Besucher derzeit nun auch im Wintergarten genießen: übrigens eine seltene Gelegenheit, denn die meiste Zeit verbringen die zehn großen und 20 kleinen Zitruspflanzen der Wilhelma hinter den Kulissen. Und während man sich drinnen einen zitronenfrischen „Hauch von Süden“ um die Nase wehen lässt, vergisst man fast, dass draußen nach wie vor tiefster Winter herrscht ...
JAHR DES TIGERS: ELEGANTE RAUBKATZEN IN SCHÖNBRUNN
Am 14. Februar beginnt in China das neue Jahr: 2010 steht im Zeichen des Tigers. Im Tiergarten Schönbrunn leben drei Sibirische Tiger - die größten Katzen der Welt. Bei der derzeitigen Witterung fühlen sich das sechzehnjährige Tigermännchen Ivan und seine beiden eineinhalbjährigen Töchter Kyra und Ina so richtig wohl. Sie wälzen sich im Schnee, jagen durch ihr tiefwinterliches Gehege und legen sich zum Ausruhen vom Spielen mitten in die weiße Pracht. „Der viele Schnee freut die Tiger ganz besonders. Und wenn Sie sich aufwärmen wollen, gehen sie in ihr Innengehege und machen es sich auf einer der Plattformen gemütlich“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Sibirische Tiger sind Temperaturen bis minus 45 Grad Celsius gewohnt. Ihre Heimat ist das Flussgebiet von Amur und Ussuri im fernen Osten Russlands und in Nordchina. Dort liegt fast das ganze Jahr über Schnee. Im Gegensatz zu den Tigern, die in warmen Regionen leben, hat der Sibirische Tiger eine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht an Flanken und Bauch. So ist er gegen die eisigen Winde und extrem niedrigen Temperaturen geschützt. Das Winterfell des Sibirischen Tigers ist etwas heller, damit er in der schneebedeckten Landschaft gut getarnt ist. Der Sibirische Tiger ist wie alle anderen Unterarten stark bedroht. Schätzungen zufolge leben in freier Wildbahn nur mehr rund 500 Tiere. Schuld daran sind die Zerstörung des Lebensraumes der Tiere durch illegalen Holzeinschlag und Waldbrände sowie die Wilderei.
Zoo Berlin, 11.02.2010
Neugeborenes Spitzmaulnashorn zeigt sich erstmals den Zoobesuchern!
Nicht länger der Öffentlichkeit vorenthalten werden muss das neugeborene Spitzmaulnashorn im Berliner Zoo. Bereits am morgigen Tag wird dem Publikum Zugang zum Nashornhaus gewährt, wo das Jüngste mit seiner Mutter zu sehen sein wird. Beide Tiere sind bislang ausgesprochen ruhig, sodass dieser Schritt vertreten werden kann. Bei Beunruhigung der wertvollen „Dickhäuter“ müsste das Haus gegebenenfalls zeitweise wieder geschlossen werden. Das Neugeborene ist das erste Kalb der in jungen Jahren eher angriffslustigen Nashornkuh „Maburi“, die sich nun gelassen um ihren Zögling kümmert. Der für ein Nashornkalb sehr kleine Bulle, kann derzeit noch ohne Berührung unter dem Bauch der Mutter hindurch laufen und muss sich zum Trinken regelrecht strecken. Natürlich besitzt er noch kein Nasenhorn dafür aber hat er verhältnismäßig große Ohren. Unumstritten gehören Nashornbabys zu den erstaunlichsten Tierkindern innerhalb der Säugertiere. Der Berliner Zoo ist weltberühmt für seine erfolgreiche Spitzmaulnashornzucht und so verwundert es nicht, dass er auch das internationale Zuchtbuch dieser sehr stark vom Aussterben bedrohten afrikanischen Großtiere führt. Hierin wurden zum Jahreswechsel weltweit etwa 300 in Menschenobhut gehaltene Individuen registriert. Auf dem afrikanischen Kontinent schätzt man die Bestände auf insgesamt 4000 Tiere. Trotz intensiver Schutzmaßnahmen ist in manchen Regionen die Wilderei nach wie vor eine große Gefahr für den Fortbestand der Art.
Tierpark Berlin, 15.02.2010
Kälbchen bei den Ungarischen Steppenrindern im Tierpark Berlin geboren
In schöner Regelmäßigkeit werden in der Gruppe Ungarischer Steppenrinder im Tierpark Berlin Jungtiere geboren. Am 5. Januar 2010 war es wieder soweit und die 2006 im Tierpark geborene Zuchtkuh "Olga" brachte ihr zweites Jungtier zur Welt, ein Kuhkälbchen namens "Lena". Steppenrinder sind äußerst robuste Hausrinder, und sie kommen hervorragend mit kalten Wintern und heißen Sommern, wie sie sie aus ihrem ursprünglichen Zuchtgebiet, der ungarische Puszta kennen, zu Recht. Und so erstaunt es auch nicht, dass das rotbraune Kälbchen schon wenige Stunden nach seiner Geburt im Schnee umher stapfte. Die rotbraune Jungtierfärbung von "Lena" verliert sich erst mit etwa 3-5 Monaten und wird dann langsam in die weißsilberne bis hellgraue Färbung der erwachsenen Weibchen übergehen. Erwachsene Bullen sind dagegen dunkler gefärbt, vor allem um die Halsregion herum. Das Ungarische Steppenrind ist eine sehr alte und ursprüngliche Hausrindrasse. Ein Beleg für ihre Ursprünglichkeit ist die angesprochene rotbraune Jungtierfärbung wie wir sie auch von jungen Wildrindern wie etwa dem Wisent kennen. Steppenrinder waren und sind heute wieder das Charaktertier der ungarischen Grassteppen. Während es nach dem 2. Weltkrieg nur mehr knapp 200 Tiere gab, konnte der Bestand durch Schutz- und Zuchtmaßnahmen in Ungarn allmählich wieder angehoben werden. Der Tierpark Berlin macht sich seit seiner Eröffnung um alte und bedrohte Haustierrassen verdient und das Ungarische Steppenrind gehört seit 1956 fest zum Tierbestand, seine Zucht gelingt ab 1959 bis heute regelmäßig! Laien kennen das Steppen- oder Graurind übrigens auch aus den "Sissi"-Verfilmungen der 50er Jahre mit Romy Schneider.
László Németh: Ungarische Steppenrinder im Hortobágy National ParkWilhelma Stuttgart, 17.02.2010
Mini-Ausstellung im Wilhelma-Wintergarten: Zitrusfrischer Duft und süße Früchtchen
Das „Land, wo die Zitronen blühen“ liegt derzeit mitten in Stuttgart, im Wintergarten der Wilhelma – wenn auch nur im Kleinformat. Denn die Gärtner haben die aktuelle vierwöchige Hochblütezeit der Zitrusbäume genutzt und für die Besucher eine Mini-Ausstellung rund um diese Pflanzen sowie ihre sauren und süßen Früchtchen aufgebaut. Noch bis Mitte März können sich Augen und Nasen daran weiden. Wer im Augenblick durch den Wintergarten wandelt, dem steigt unweigerlich ein zitrusfrischer Duft in die Nase: Er stammt von zwei großen blühenden Zitrusbäumen, die umringt von kleineren Zitrusbüschen sowie prall gefüllten Obstkörben zu einer kleinen Sonderausstellung des Gärtnerteams gehören. Nicht alle gelben, grünen und orangefarbenen Früchte in den Körben stammen aus Wilhelma-eigener Produktion; um den Besuchern eine größere Vielfalt zeigen zu können, wurde auf dem Großmarkt zugekauft – und jedes Früchtchen und Bäumchen mit „Namensschild“ versehen. 16 Arten von Zitrusfrüchten gibt es mittlerweile – und hunderte von Sorten. Denn alle Arten lassen sich einfach kreuzen. Die Bäume können gleichzeitig blühen und Früchte tragen, wie auch in der Wilhelma-Ausstellung zu sehen ist. Die Hauptblüte liegt im Februar und März, weitere schwächere Blütephasen können übers Jahr folgen, etwa ausgelöst durch Trockenheit. Weil Zitrusfrüchte in Mitteleuropa lange Zeit ein sehr teures Importgut waren, wurden sie überdies zum Symbol für Reichtum, Luxus und natürlich Exotik. Diese Exotik können die Besucher derzeit nun auch im Wintergarten genießen: übrigens eine seltene Gelegenheit, denn die meiste Zeit verbringen die zehn großen und 20 kleinen Zitruspflanzen der Wilhelma hinter den Kulissen. Und während man sich drinnen einen zitronenfrischen „Hauch von Süden“ um die Nase wehen lässt, vergisst man fast, dass draußen nach wie vor tiefster Winter herrscht ...
Donnerstag, 18. Februar 2010
Der Samstag der Lesungen
Kulturell hat München nicht nur am Wochenende etwas zu bieten und ich kann und will keine Konkurrenz zu anderen Veranstaltungsportalen darstellen. Aber hin und wieder kann und will ich auf interessante Veranstaltungen hinweisen, selbst wenn ich daran nicht beteiligt bin.
An diesem Samstag sind es gleich zwei Lesungen (und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mein Programm an diesem Tag aus Gesellschaftsspielen besteht, was aber auch gut ist, denn wem sollte ich den Vorzug geben), die unterschiedliche Interessen und Geschmäcker ansprechen:
Die Chronik der Schwulen
Von Stonewall bis Homo-Ehe, von Village People bis Carsten Flöter. Dietmar Kreutzer, Autor aus Dresden und Berlin, hat in den vergangenen Jahren drei Bände randvoll mit Bildern und Fakten zur Chronik der schwulen Geschichte in Deutschland seit den 1970er Jahren veröffentlicht. Am 20. Februar öffnet er im Sub sein Fotoalbum noch einmal auf Großleinwand und erzählt von Anfang an, wie Ende der sechziger Jahre mit der Homo-Bewegung alles begann.
Samstag, 20 Februar, 20 Uhr
Sub e. V., Müllerstraße 43, 80469 München
Der Eintritt ist frei.



Wortküsse II - Gerupfte Engel
Lyrik trifft Fotografie … und allerlei andere Überraschungen.
Karin Jacob liest aus ihrem Lyrikband Gerupfte Engel und Simone Edelberg präsentiert ihre Kurzgeschichte Tote sind gute Zuhörer.
Musikalische Gäste: Barbara Wagner, Bríd Poppel und Maximilian Gehring
Samstag, 20. Februar, 19:30 Uhr
Literaturkeller im Stemmerhof, Jägerwirtstr. 4, 81369 München.
Der Literaturkeller befindet sich in der Querscheune des Stemmerhofes im Untergeschoss.
Eintritt: 7 € (ermäßigt 5 €)
An diesem Samstag sind es gleich zwei Lesungen (und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mein Programm an diesem Tag aus Gesellschaftsspielen besteht, was aber auch gut ist, denn wem sollte ich den Vorzug geben), die unterschiedliche Interessen und Geschmäcker ansprechen:
Die Chronik der Schwulen
Von Stonewall bis Homo-Ehe, von Village People bis Carsten Flöter. Dietmar Kreutzer, Autor aus Dresden und Berlin, hat in den vergangenen Jahren drei Bände randvoll mit Bildern und Fakten zur Chronik der schwulen Geschichte in Deutschland seit den 1970er Jahren veröffentlicht. Am 20. Februar öffnet er im Sub sein Fotoalbum noch einmal auf Großleinwand und erzählt von Anfang an, wie Ende der sechziger Jahre mit der Homo-Bewegung alles begann.
Samstag, 20 Februar, 20 Uhr
Sub e. V., Müllerstraße 43, 80469 München
Der Eintritt ist frei.



Wortküsse II - Gerupfte Engel
Lyrik trifft Fotografie … und allerlei andere Überraschungen.
Karin Jacob liest aus ihrem Lyrikband Gerupfte Engel und Simone Edelberg präsentiert ihre Kurzgeschichte Tote sind gute Zuhörer.
Musikalische Gäste: Barbara Wagner, Bríd Poppel und Maximilian Gehring
Samstag, 20. Februar, 19:30 Uhr
Literaturkeller im Stemmerhof, Jägerwirtstr. 4, 81369 München.
Der Literaturkeller befindet sich in der Querscheune des Stemmerhofes im Untergeschoss.
Eintritt: 7 € (ermäßigt 5 €)
Mittwoch, 17. Februar 2010
24 Fragen an ... Martin Skerhut
finden sich hier.
Anlass dieses Interviews ist die Anthologie "Vernascht" des Literatur- und Kreativkreis REALTRAUM, die im Juni im Wortkuss-Verlag erscheinen soll.
Der Autor (also ich) ist mit den Geschichten "The Horny Game" und "Der Blick in den Spiegel" vertreten.
Anlass dieses Interviews ist die Anthologie "Vernascht" des Literatur- und Kreativkreis REALTRAUM, die im Juni im Wortkuss-Verlag erscheinen soll.
Der Autor (also ich) ist mit den Geschichten "The Horny Game" und "Der Blick in den Spiegel" vertreten.
Dienstag, 16. Februar 2010
Neues aus der Sub-Bibliothek
Ich habe schon lange nichts mehr von der Sub-Bibliothek verlauten lassen, aber so wirkliche Fortschritte macht die Arbeit nicht. Manchmal, zum Beispiel heute, hat man den Eindruck, sich im Kreis zu drehen. In Gesellschaft (sprich zu zweit) merkt man das vielleicht nicht, vor allem wenn man fröhlich durch die Gegend visionärt/visioniert?.
Aber kaum ist man alleine, fühlt man sich doch überfordert. Vermutlich wäre der einfachste Weg, alle Bücher aus der Datenbank zu löschen du bei 0 anzufangen … andererseits ist fraglich, ob das wirklich der beste Weg wäre. Ich werde es nicht herausfinden, diesen Schritt werde ich nicht wagen.
Und dann stapeln sich noch die Bücherspenden, die auch nicht weniger werden und morgen kommt gleich ein ganzer Schwung dazu… ein kurzer Blick in die Regale der Bibliothek und es scheint viel Platz zu sein, doch … wer sich auskennt, wird erkennen, dass genau das Gegenteil der Fall ist und Chaos dort herrscht, wo Ordnung sein sollte.
Und doch sind wir brav dabei diesen Zustand zu ändern und aus der Bibliothek etwas Representatives zu machen, auch wenn es dauert und von Frustanfäüllen begleitet wird.
Buchbestand: 2765
Mehrfachtitel: 163
Wie war das mit dem Lichtschein am Ende des Tunnels?
Aber kaum ist man alleine, fühlt man sich doch überfordert. Vermutlich wäre der einfachste Weg, alle Bücher aus der Datenbank zu löschen du bei 0 anzufangen … andererseits ist fraglich, ob das wirklich der beste Weg wäre. Ich werde es nicht herausfinden, diesen Schritt werde ich nicht wagen.
Und dann stapeln sich noch die Bücherspenden, die auch nicht weniger werden und morgen kommt gleich ein ganzer Schwung dazu… ein kurzer Blick in die Regale der Bibliothek und es scheint viel Platz zu sein, doch … wer sich auskennt, wird erkennen, dass genau das Gegenteil der Fall ist und Chaos dort herrscht, wo Ordnung sein sollte.
Und doch sind wir brav dabei diesen Zustand zu ändern und aus der Bibliothek etwas Representatives zu machen, auch wenn es dauert und von Frustanfäüllen begleitet wird.
Buchbestand: 2765
Mehrfachtitel: 163
Wie war das mit dem Lichtschein am Ende des Tunnels?
Freitag, 12. Februar 2010
Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos
Wilhelma Stuttgart, 10.02.10
Schlangenhalsschildkröten geschlüpft: Winzige Riesen im Wilhelma-Terrarium
Im Terrarium der Wilhelma sind hinter den Kulissen Riesen-Schlangenhalsschildkröten geschlüpft. 22 Eier hatte eines der weiblichen Riesen-Schlangenhalsschildkröten in der Wilhelma Mitte August letzten Jahres gelegt. Diese verbrachten zunächst zwei Monate bei 15 Grad Celsius im Kühlen und wurden anschließend neun Wochen lang bei 29 Grad Celsius im Inkubator bebrütet. Leider waren jedoch die meisten Eier nicht befruchtet, wie sich zeigte. Schließlich aber schälten sich im Januar doch noch vier winzige Schildkrötlein aus ihren Eiern und begutachteten mit ihren Glupschaugen neugierig die Umgebung. Die ersten Tage verbrachten sie noch hinter den Kulissen, um erst mal ordentlich fressen zu lernen. Nun aber sind die niedlichen zukünftigen Riesen auch für die Besucher zu sehen: Im Uferbecken bei den Schützenfischen und den Krokodilschwanzechsen dürfen die Schildkrötchen ihre Kindergartenzeit verbringen. Wer ein wenig Geduld hat, bekommt vielleicht sogar alle vier zu sehen. Und ein längerer Aufenthalt vor den Terrarien im Aquarienhaus ist bei diesen Temperaturen nicht nur angenehm, sondern bis Ende Februar dank Wintertarif auch noch günstig.
Tiergarten Nürnberg, 08.02.10
Nürnbergs Nashorn Albrecht ist Vater
Albrecht, das erste gebürtige bayerische Nashorn, ist in seiner neuen Heimat Frankreich Vater geworden. Sein bislang noch namenloser Sohn wurde am Montag, 1. Februar 2010, in den frühen Morgenstunden im französischen Lisieux geboren. Das Panzernashorn Albrecht erblickte am 8. Oktober 1999 im Tiergarten der Stadt Nürnberg das Licht der Welt. Es wurde nach Albrecht Dürer benannt. Im Alter von knapp zwei Jahren kam Albrecht am 25. September 2001 nach Lisieux. Dort paarte er sich mit dem 15-jährigen Nashorn Winona (geboren am 12. Oktober 1995), die am 26. April 2000 aus Planckendael (bei Antwerpen/Belgien) nach Lisieux kam. Albrechts Sohn ist das erste in Lisieux geborene Panzernashorn.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 05.02.2010
FREUDE ÜBER PELIKAN-KÜKEN
Im Tiergarten Schönbrunn ist trotz frostiger Temperaturen ein Pelikan aus dem Ei geschlüpft. „Die Schlupfrate ist um diese Zeit relativ gering, weil die Eltern das Ei durchgehend warm halten müssen. Aber das Brutpaar ist geübt, denn es hat im Vorjahr bereits im Jänner ein Jungtier groß gezogen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und freut sich über den Nachwuchs. Das Pelikan-Jungtier wird von seinen Eltern aufopfernd betreut. Bei Krauskopfpelikanen kümmern sich Männchen und Weibchen gemeinsam um das Ausbrüten der Eier und die Aufzucht der Jungen. Die Tierpfleger kontrollieren mehrmals am Tag aus der Ferne, wie es dem Jungtier geht und ob vielleicht schon ein zweites Pelikan-Küken geschlüpft ist. Es gibt nämlich noch weitere Nester mit insgesamt sechs Eiern. Der kleine Pelikan wird von seinen Eltern mit vorverdauten Fischen ernährt. Zum richtigen Krauskopfpelikan fehlt ihm neben dem Federkleid noch die für seine Art typische „Frisur“: ein Schopf mit langen, gekräuselten Federn am Kopf. Krauskopfpelikane sind die größte Pelikanart. Ihr Vorkommen reicht von Osteuropa bis China. Sie stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. In Schönbrunn gelingt die Zucht seit Anfang der 90er Jahre. Die Kolonie zählt mit nun 21 Tieren zu den größten, in menschlicher Obhut befindlichen Pelikan-Kolonien der Welt. Aber nicht nur die Pelikane brüten derzeit im Tiergarten Schönbrunn, sondern auch ihre Mitbewohner: die Kormorane. Auch bei den Vögeln des Jahres 2010 kann jeden Moment das erste Jungtier schlüpfen.
Tierpark Berlin, 04.02.2010
185 cm hoch und wohlauf - Giraffenkind „Susi“ im Tierpark Berlin geboren
Am frühen Morgen des 1. Februar brachte das erfahrene Uganda-Giraffenweibchen „Lotti“ im Tierpark Berlin ihr fünftes Jungtier zur Welt. Es handelt sich um ein gesundes Kuhkalb, welches von den Tierpflegern den Namen „Susi“ erhielt. Das Kalb hatte am zweiten Lebenstag eine Scheitelhöhe von 1,85 m und ist kräftig. Die Geburt verlief komplikationslos, das Neugeborene stand schon wenige Stunden nach der Geburt und begann alsbald an den mütterlichen Zitzen zu saugen. Aufgrund der Erfahrenheit der Mutter konnten wir diese mit ihrem Jungen schon am vierten Lebenstag in den großen Laufstall des Giraffenhauses lassen, wo „Susi“ auch auf ihre 1987 im Tierpark geborene Oma „Elli“ traf. Mutter „Lotti“ wurde 1999 auch im Tierpark geboren. Vater ist der 1991 aus dem Tierpark Emmen nach Friedrichsfelde gekommene „Alexander“. Steppengiraffen sind in den Trockengebieten, hauptsächlich Baumsteppen von Westafrika und von Ost- über Zentral- bis nach Südafrika, verbreitet. Innerhalb dieser Verbreitung bildeten sich verschiedene Unterarten aus, die sich äußerlich in der Ausbildung der braunen Flecken, den sog. Platten, unterscheiden. Die im Tierpark Berlin gehaltene Rothschild- oder Uganda-Giraffe zeigt hell- bis dunkelbraune Platten, welche durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind. Vereinzelte Platten werden jedoch von den hellen Banden eingeschnitten. Die Verbreitung dieser Unterart ist auf Uganda und Grenzgebieten zu Kenia begrenzt. Für die im Berliner Zoo gezeigte Netzgiraffe sind kräftig rotbraun gefärbte Platten, welche scharf durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind, charakteristisch.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 04.02.2010
FU LONG HAT EINEN FREUND GEFUNDEN
Eine freudige Nachricht erreichte den Tiergarten Schönbrunn: Der „glückliche Drache“ Fu Long hat in der chinesischen Pandazucht- und Forschungsstation Bifengxia Anschluss gefunden. Fu Long teilt sich nun eine Anlage mit dem ebenfalls zweieinhalbjährigen Pandabuben Wu Jun, „der Gutaussehende“. Wu Jun wurde am 14. September 2007 in der Forschungs- und Zuchtstation Wolong, die im Mai 2008 bei einem schweren Erdbeben größtenteils zerstört wurde, geboren. Wu Jun und seine Gefährten wurden daraufhin im April 2009 nach Bifengxia - die Zweigstelle von Wolong - übersiedelt. „Wir sind sehr froh, dass Fu Long nun in China mit einem gleichaltrigen Artgenossen zusammen leben kann. Seine Pfleger haben uns berichtet, dass die beiden Pandas viel miteinander spielen und sich gut verstehen“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Schlangenhalsschildkröten geschlüpft: Winzige Riesen im Wilhelma-Terrarium
Im Terrarium der Wilhelma sind hinter den Kulissen Riesen-Schlangenhalsschildkröten geschlüpft. 22 Eier hatte eines der weiblichen Riesen-Schlangenhalsschildkröten in der Wilhelma Mitte August letzten Jahres gelegt. Diese verbrachten zunächst zwei Monate bei 15 Grad Celsius im Kühlen und wurden anschließend neun Wochen lang bei 29 Grad Celsius im Inkubator bebrütet. Leider waren jedoch die meisten Eier nicht befruchtet, wie sich zeigte. Schließlich aber schälten sich im Januar doch noch vier winzige Schildkrötlein aus ihren Eiern und begutachteten mit ihren Glupschaugen neugierig die Umgebung. Die ersten Tage verbrachten sie noch hinter den Kulissen, um erst mal ordentlich fressen zu lernen. Nun aber sind die niedlichen zukünftigen Riesen auch für die Besucher zu sehen: Im Uferbecken bei den Schützenfischen und den Krokodilschwanzechsen dürfen die Schildkrötchen ihre Kindergartenzeit verbringen. Wer ein wenig Geduld hat, bekommt vielleicht sogar alle vier zu sehen. Und ein längerer Aufenthalt vor den Terrarien im Aquarienhaus ist bei diesen Temperaturen nicht nur angenehm, sondern bis Ende Februar dank Wintertarif auch noch günstig.
Tiergarten Nürnberg, 08.02.10
Nürnbergs Nashorn Albrecht ist Vater
Albrecht, das erste gebürtige bayerische Nashorn, ist in seiner neuen Heimat Frankreich Vater geworden. Sein bislang noch namenloser Sohn wurde am Montag, 1. Februar 2010, in den frühen Morgenstunden im französischen Lisieux geboren. Das Panzernashorn Albrecht erblickte am 8. Oktober 1999 im Tiergarten der Stadt Nürnberg das Licht der Welt. Es wurde nach Albrecht Dürer benannt. Im Alter von knapp zwei Jahren kam Albrecht am 25. September 2001 nach Lisieux. Dort paarte er sich mit dem 15-jährigen Nashorn Winona (geboren am 12. Oktober 1995), die am 26. April 2000 aus Planckendael (bei Antwerpen/Belgien) nach Lisieux kam. Albrechts Sohn ist das erste in Lisieux geborene Panzernashorn.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 05.02.2010
FREUDE ÜBER PELIKAN-KÜKEN
Im Tiergarten Schönbrunn ist trotz frostiger Temperaturen ein Pelikan aus dem Ei geschlüpft. „Die Schlupfrate ist um diese Zeit relativ gering, weil die Eltern das Ei durchgehend warm halten müssen. Aber das Brutpaar ist geübt, denn es hat im Vorjahr bereits im Jänner ein Jungtier groß gezogen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und freut sich über den Nachwuchs. Das Pelikan-Jungtier wird von seinen Eltern aufopfernd betreut. Bei Krauskopfpelikanen kümmern sich Männchen und Weibchen gemeinsam um das Ausbrüten der Eier und die Aufzucht der Jungen. Die Tierpfleger kontrollieren mehrmals am Tag aus der Ferne, wie es dem Jungtier geht und ob vielleicht schon ein zweites Pelikan-Küken geschlüpft ist. Es gibt nämlich noch weitere Nester mit insgesamt sechs Eiern. Der kleine Pelikan wird von seinen Eltern mit vorverdauten Fischen ernährt. Zum richtigen Krauskopfpelikan fehlt ihm neben dem Federkleid noch die für seine Art typische „Frisur“: ein Schopf mit langen, gekräuselten Federn am Kopf. Krauskopfpelikane sind die größte Pelikanart. Ihr Vorkommen reicht von Osteuropa bis China. Sie stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. In Schönbrunn gelingt die Zucht seit Anfang der 90er Jahre. Die Kolonie zählt mit nun 21 Tieren zu den größten, in menschlicher Obhut befindlichen Pelikan-Kolonien der Welt. Aber nicht nur die Pelikane brüten derzeit im Tiergarten Schönbrunn, sondern auch ihre Mitbewohner: die Kormorane. Auch bei den Vögeln des Jahres 2010 kann jeden Moment das erste Jungtier schlüpfen.
Tierpark Berlin, 04.02.2010
185 cm hoch und wohlauf - Giraffenkind „Susi“ im Tierpark Berlin geboren
Am frühen Morgen des 1. Februar brachte das erfahrene Uganda-Giraffenweibchen „Lotti“ im Tierpark Berlin ihr fünftes Jungtier zur Welt. Es handelt sich um ein gesundes Kuhkalb, welches von den Tierpflegern den Namen „Susi“ erhielt. Das Kalb hatte am zweiten Lebenstag eine Scheitelhöhe von 1,85 m und ist kräftig. Die Geburt verlief komplikationslos, das Neugeborene stand schon wenige Stunden nach der Geburt und begann alsbald an den mütterlichen Zitzen zu saugen. Aufgrund der Erfahrenheit der Mutter konnten wir diese mit ihrem Jungen schon am vierten Lebenstag in den großen Laufstall des Giraffenhauses lassen, wo „Susi“ auch auf ihre 1987 im Tierpark geborene Oma „Elli“ traf. Mutter „Lotti“ wurde 1999 auch im Tierpark geboren. Vater ist der 1991 aus dem Tierpark Emmen nach Friedrichsfelde gekommene „Alexander“. Steppengiraffen sind in den Trockengebieten, hauptsächlich Baumsteppen von Westafrika und von Ost- über Zentral- bis nach Südafrika, verbreitet. Innerhalb dieser Verbreitung bildeten sich verschiedene Unterarten aus, die sich äußerlich in der Ausbildung der braunen Flecken, den sog. Platten, unterscheiden. Die im Tierpark Berlin gehaltene Rothschild- oder Uganda-Giraffe zeigt hell- bis dunkelbraune Platten, welche durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind. Vereinzelte Platten werden jedoch von den hellen Banden eingeschnitten. Die Verbreitung dieser Unterart ist auf Uganda und Grenzgebieten zu Kenia begrenzt. Für die im Berliner Zoo gezeigte Netzgiraffe sind kräftig rotbraun gefärbte Platten, welche scharf durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind, charakteristisch.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 04.02.2010
FU LONG HAT EINEN FREUND GEFUNDEN
Eine freudige Nachricht erreichte den Tiergarten Schönbrunn: Der „glückliche Drache“ Fu Long hat in der chinesischen Pandazucht- und Forschungsstation Bifengxia Anschluss gefunden. Fu Long teilt sich nun eine Anlage mit dem ebenfalls zweieinhalbjährigen Pandabuben Wu Jun, „der Gutaussehende“. Wu Jun wurde am 14. September 2007 in der Forschungs- und Zuchtstation Wolong, die im Mai 2008 bei einem schweren Erdbeben größtenteils zerstört wurde, geboren. Wu Jun und seine Gefährten wurden daraufhin im April 2009 nach Bifengxia - die Zweigstelle von Wolong - übersiedelt. „Wir sind sehr froh, dass Fu Long nun in China mit einem gleichaltrigen Artgenossen zusammen leben kann. Seine Pfleger haben uns berichtet, dass die beiden Pandas viel miteinander spielen und sich gut verstehen“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Die nächsten Frühstückslesungen
Frühstückslesung im Februar
Es lesen: Stephan Cramer, Karsten Beuchert, Waltraut Borchmann, Angelika Wessbecher
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Wolfgang Hilmer
Frühstückslesung im März
Es lesen: Jan-Eike Hornauer, Philipp Schiebler, Silvia Morlok, Simone Edelberg und Martin Skerhut.
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Barbara Wagner
Frühstückslesung im April
Es lesen: S. A. Urban, Jan-Eike Hornauer, Simone Edelberg und Martin Skerhut
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Wolfgang Hilmer/Barbara Wagner
Einige der Autoren waren auch bereits Gäste auf der ROSA COUCH.
Die Frühstückslesungen finden nach wie vor jeden zweiten Samstag imMonat im Giesinger Kulturcafé, Tegernseer Landstr.96, um 11:00 Uhr, statt.
Der Eintritt beträgt 3 €
Es lesen: Stephan Cramer, Karsten Beuchert, Waltraut Borchmann, Angelika Wessbecher
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Wolfgang Hilmer
Frühstückslesung im März
Es lesen: Jan-Eike Hornauer, Philipp Schiebler, Silvia Morlok, Simone Edelberg und Martin Skerhut.
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Barbara Wagner
Frühstückslesung im April
Es lesen: S. A. Urban, Jan-Eike Hornauer, Simone Edelberg und Martin Skerhut
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Wolfgang Hilmer/Barbara Wagner
Einige der Autoren waren auch bereits Gäste auf der ROSA COUCH.
Die Frühstückslesungen finden nach wie vor jeden zweiten Samstag imMonat im Giesinger Kulturcafé, Tegernseer Landstr.96, um 11:00 Uhr, statt.
Der Eintritt beträgt 3 €
Dienstag, 9. Februar 2010
Ein Besuch im Zoo
Geplant war nur ein kurzer Aufenthalt, kurz ins Dschungelzelt (Hirschferkel suchen) und ins Aquarium und vielleicht noch ein paar Tiere auf den Anlagen besuchen. Aber es wurde anders als geplant. Ich habe mehrere Stunden im Tierpark Hellabrunn verbracht, mit einem sehr kurzen Aufenthalt im Aquarium (Meeresaquaristik interessiert mich nicht so und die Fische, die ich gerne gesehen hätte, habe ich nicht gefunden, vielleicht gibt es diese auch nur gerüchteweise, oder ich habe nicht lange genug geschaut, mehreren Besuchen im Dschungelzelt (ohne ein einziges Kantschil zu sehen, obwohl es hieß, dass man sie jetzt öfter zu Gesicht bekäme … beim nächsten Mal vielleicht).
Der Villa Dracula wurde auch ein Besuch abgestattet und wenn man länger in der Fledermaushalle ist und sich an die Dunkelheit gewöhnt hat, stellt man fest: So dunkel ist es gar nicht und die kleinen Flieger können sogar sehr zutraulich werden (ich habe sie nicht angelangt, aber sie haben mich berührt). Nebenbei bemerkt sehen kleine Kurzohr-Rüsselspringer irgendwie niedlich aus und ähneln mehr Mäusen, als ihren Eltern, erst wenn man den Rüssel sieht, erkennt man die Art.
Es war schon ein bisschen kalt an diesem Sonntag und so war es mehr ein Besuch der Tierhäuser, als ein Rundgang durch den ganzen Zoo. Pinguine und Seelöwen habe ich nicht aufgesucht, ebenso wenig die Affen, die Haustiere und die Raubtiere, mit Ausnahme der Fischotter, die sich sogar gezeigt haben, und der Tiger, an denen konnte man gar nicht vorbei.
Viele Tiere waren draußen, auch solche, von denen man es gar nicht erwarten würde, wie etwa Banteng und Gaur, aber andererseits … wenn Elefanten und Nashörner im Schnee „tollen“, warum sollten das nicht andere Tiere auch können, aber ich habe immer gedacht, dass vor allem die asiatischen Wildrinder Gaur und Banteng sehr kälteempfindlich sind. So kann man sich täuschen.
Die Großvoliere wirkt auf den ersten Blick ziemlich uninteressant, die meisten Vögel überwintern in nicht einsichtbaren Gehegen, aber trotzdem lohnt sich der Besuch. Zahlreiche Entenvögel tummeln sich am Bach und nähern sich dem zweibeinigen Gast neugierig und sehr anhänglich.
Auf jeden Fall war es ein Besuch, der sich gelohnt hat.

Schneeziege

Schleiereule

Allfarblori

Flamingos

Fischotter
(Bilder von Martin Skerhut)
Der Villa Dracula wurde auch ein Besuch abgestattet und wenn man länger in der Fledermaushalle ist und sich an die Dunkelheit gewöhnt hat, stellt man fest: So dunkel ist es gar nicht und die kleinen Flieger können sogar sehr zutraulich werden (ich habe sie nicht angelangt, aber sie haben mich berührt). Nebenbei bemerkt sehen kleine Kurzohr-Rüsselspringer irgendwie niedlich aus und ähneln mehr Mäusen, als ihren Eltern, erst wenn man den Rüssel sieht, erkennt man die Art.
Es war schon ein bisschen kalt an diesem Sonntag und so war es mehr ein Besuch der Tierhäuser, als ein Rundgang durch den ganzen Zoo. Pinguine und Seelöwen habe ich nicht aufgesucht, ebenso wenig die Affen, die Haustiere und die Raubtiere, mit Ausnahme der Fischotter, die sich sogar gezeigt haben, und der Tiger, an denen konnte man gar nicht vorbei.
Viele Tiere waren draußen, auch solche, von denen man es gar nicht erwarten würde, wie etwa Banteng und Gaur, aber andererseits … wenn Elefanten und Nashörner im Schnee „tollen“, warum sollten das nicht andere Tiere auch können, aber ich habe immer gedacht, dass vor allem die asiatischen Wildrinder Gaur und Banteng sehr kälteempfindlich sind. So kann man sich täuschen.
Die Großvoliere wirkt auf den ersten Blick ziemlich uninteressant, die meisten Vögel überwintern in nicht einsichtbaren Gehegen, aber trotzdem lohnt sich der Besuch. Zahlreiche Entenvögel tummeln sich am Bach und nähern sich dem zweibeinigen Gast neugierig und sehr anhänglich.
Auf jeden Fall war es ein Besuch, der sich gelohnt hat.

Schneeziege
Schleiereule
Allfarblori

Flamingos
Fischotter
(Bilder von Martin Skerhut)
Montag, 8. Februar 2010
Ein kleiner Ausblick ...
Freitag, 5. Februar 2010
Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos
Wilhelma Stuttgart, 03.02.10
Neu in der Wilhelma: der „Lachende Hans“ Der Vogel, der sich einen Ast lachen kann
Auf den Subtropenterrassen können die Wilhelma-Besucher ab sofort eine neue Vogelart bewundern und werden sich wohl so manches Mal auch über dessen eigenartigen Ruf wundern. Denn dieser klingt fast genauso wie das schallende Gelächter eines Menschen, was dem „Lachenden Hans“ seinen Namen bescherte. Daher war deutlich, welchen Namen der erste neue Bewohner dieser Art auf den Subtropenterrassen der Wilhelma erhalten würde: „Hansi“. Seinem Namen und Ruf wird er bislang aber kaum gerecht, sprich, er lacht nur selten. Doch erstens ist er noch jung – im Mai 2009 war er im Vogelpark Irgenöd in Niederbayern aus seinem Ei geschlüpft – und das weithin hörbare Imponiergehabe setzt erst mit der Geschlechtsreife richtig ein. Auch Hansi wird also sicher mehr zu lachen haben, sobald er erst eine „Hänsin“ an seiner Seite hat – was noch dieses Jahr geschehen soll. Bis dahin wird den Jüngling das Junggesellendasein aber nicht stören, zumal Jägerlieste keine geselligen Schwarmvögel sind. Seine Zukünftige wird er nicht groß umwerben müssen. Verstehen sich die beiden, werden sie sich gemeinsam einen Ast lachen – und vielleicht dereinst kleine „Lachende Hänse“ für ihren Chor produzieren.
Zoo Berlin, 01.02.10
Wenig beachtet und trotzdem hochinteressant: Die Kaptriele im Vogelhaus
Oftmals unbeachtet und häufig übersehen werden die beiden afrikanischen Kaptriele im Übergang von Freiflughalle zum Nordtrakt des Berliner Vogelhauses. Äußerlich sind die knapp 50 cm großen Vögel kaum auffallend, haben sie jedoch Nachwuchs zeigen sie ihren Mut und ihren Einsatz für ihre gewöhnlich zwei Kinder. Selbst die vertrauten Pfleger werden dann erbarmungslos vertrieben. Kaptriele gehören zu den neun Trielarten, die es weltweit gibt. Eine Art gehört auch zu unserer Vogelwelt, ist aber aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise wenig bekannt. Alle Arten ähneln sich sowohl im Aussehen wie auch im Verhalten. Es ist kaum möglich, sich nicht kennende Artgenossen aneinander zu gewöhnen. Wachsen sie jedoch zusammen auf, leben sie in Eintracht und Frieden. Tagsüber ruhen sie zumeist, um in der Dämmerung auf die Jagd nach Insekten und Krebstierchen zu gehen. Die Kaptriele befinden sich zurzeit in Fortpflanzungsstimmung und werden in Kürze das aus zwei Eiern bestehende Gelege zeitigen. Dann heißt es für die Tierpfleger wieder "Kopf einziehen und aufpassen!".
Tierpark Berlin, 28.01.2010
Seltene madagassische Halbaffen im Tierpark Berlin eingetroffen
Anfang Dezember 2009 ist ein Pärchen der überaus seltenen Mongozmakis im Tierpark Berlin eingetroffen. Nach einer Quarantänezeit von gut einem Monat sind die Lemuren nun ins Affenhaus eingezogen. Das Männchen mit Namen „Benson“ stammt aus dem Zoo Bristol. Es wurde am 27.5.1997 in Banham geboren. Das Weibchen trägt den Namen „Lysiane“ und kam aus dem Zoo Breslau an die Spree. Geboren wurde es am 15.4.1995 im Zoo Mulhouse. Mongozmakis haben nur ein sehr kleines Verbreitungsgebiet im Nordwesten Madagaskars. Zudem gibt es noch zwei Populationen auf den Komoreninseln Anjouan und Moheli. Männchen und Weibchen zeigen einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus. Die Weibchen tragen einen weißen Backenbart, die Männchen einen orange-roten. Sie zählen zu den seltensten Echten Makis. Der Bestand ist vor allem durch Jagd und Regenwaldabholzung bedroht. Für den Mongozmaki wird im Zoo Linton (Großbritannien) ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt. Wir sind Frau Kim Simmons, der Koordinatorin dieses Programms, überaus dankbar für die Vermittlung dieser schönen Tiere. Der Tierpark Berlin ist momentan der einzige Zoo in Deutschland, der seinen Besuchern diese Lemurenart präsentieren kann. Insgesamt werden in Europa nur 49 Tiere gepflegt (30 Männchen und 19 Weibchen). Laut EEP wurde nur ein einziges Jungtier in den letzten drei Jahren in Europa geboren. Der Tierpark hofft auf baldigen Nachwuchs, um auch einen Beitrag zur Erhaltung dieser stark bedrohten Lemurenart leisten zu können.
Wilhelma Stuttgart, 29.01.2010
Gorillamädchen Claudia aus Münster: Wohlbehaltene Ankunft in der Wilhelma
Am 29. Januar gegen 13 Uhr traf das halbjährige Gorilla-Mädchen Claudia, deren Mutter Gana Mitte Januar gestorben war, aus dem Allwetterzoo in Münster wohlbehalten im Jungtierauf-zuchthaus der Wilhelma ein. Gebracht haben es der Direktor des Münsteraner Zoos Jörg Adler und zwei Tierpflegerinnen, darunter Revierleitern Bärbel Uphoff, die sich schon vor dem Tod von Claudias Mutter Gana in Münster um die Kleine gekümmert und sie mit dem Fläschchen durchs Gitter gefüttert hatte. Die Fahrt verbrachte Claudia zumeist auf dem Schoß der vertrauten Tierpflegerin. Obwohl sie bislang den Körperkontakt zu Menschen nicht gewohnt war, fühlte sie sich hier gleich viel wohler als in ihrer Transportbox mit Decke, Wärmflasche und Kuscheltier. In Stuttgart angekommen, wurde die Kleine auf dem schnellsten Weg vom Auto ins Jungtieraufzuchthaus gebracht, wo dessen Leiterin Elke Kastner sie in Empfang nahm. Hauptaufgabe wird es nun sein, sie an menschliche Ersatzmütter zu gewöhnen und ihr Vertrauen zu gewinnen, denn bisher kannte Claudia ja nur den Umgang mit anderen Gorillas. Doch dass Umzug und Ankunft so problemlos verliefen, lässt hoffen. „Bislang verhält sich Claudia ganz prima und sie hat auch gleich das Fläschchen von uns angenommen“, so Elke Kastner. „Natürlich ist sie noch etwas schüchtern. Aber es ist ja schließlich alles sehr neu für sie.“ Das erste Wochenende werden sich Elke Kastner und ihre Kollegin Margot Federer in Wechselschicht rund um die Uhr um Claudia kümmern, ihr viermal am Tag das Fläschchen mit Säuglingsmilch reichen, außerdem mag das halbjährige Gorillamädchen bereits Banane und knabbert mit ihren ersten Zähnchen ein wenig Gemüse. Untergebracht wird Claudia zunächst hinter den Kulissen. Sie erhält ein Kinderbettchen im Pflegerraum, wo sich die Tierpflegerinnen intensiv um sie kümmern. Zudem wird sie immer wieder Zeit in einem Hängekäfig mit Sichtkontakt zu den anderen Affenkindern verbringen. Neben dem gut eineinhalbjährigen Upala aus Heidelberg leben im Jungtier-aufzuchthaus derzeit der zweieinhalbjährige Monza sowie die bald dreijährige Mary. Sie ist die ältere Schwester von Claudia und kam im Juli 2007 nach Stuttgart, weil sich Gana nicht genug um sie gekümmert hatte. Allerdings wird Mary die Wilhelma bald verlassen, um in eine Familiengruppe in Zürich integriert zu werden. Claudia darf jedoch baldmöglichst mit ihr und den anderen Affenkindern Kontakt aufnehmen – sehr behutsam, in kleinen Etappen und unter Aufsicht ihrer Pflegerinnen. Und wann das Gorillamädchen in den für Besucher einsehbaren Gehegen zu sehen ist, entscheiden die Pflegerinnen je nachdem, wie gut sich Claudia weiter einlebt.
Zoo Salzburg, 29.01.2010
Erfreuliche Besucherbilanz 2009 im Zoo Salzburg
296.496 Eintritte verzeichnet die Besucherstatistik des Zoo Salzburg für das Vorjahr. „Wir freuen uns über die positiven Besucherzahlen! Denn in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres sah unsere Statistik nicht gut aus. Auf Grund des schlechten Wetters registrierten wir fast 50 Prozent weniger Gäste als im Vergleich zum ersten Quartal 2008,“ berichtet Zoogeschäftsführerin Sabine Grebner „Im April 2009 kam dann die Trendwende. Allein in diesem Monat kamen über 20.000 Besucher mehr in den Salzburger Zoo als im Jahr davor. Wir konnten das Jahr 2009 mit eine Besuchersteigerung von fast 2 Prozent gegenüber 2008 abschließen.“ Die Verkaufszahl der Zoo-Jahreskarte trägt positiv zu dieser Jahresstatistik bei. 2008 wurde diese Karte erstmals zum Kauf angeboten. Erwachsene zahlen derzeit für 365 Tage Zoovergnügen nur 30 €, Kinder von 4 bis 14 Jahren 10 €, Jugendliche und Studenten nur 15 €. 2008 wurden 3.200 Jahreskarten verkauft, 2009 gab es schon 5.100 Zoo-Jahreskartenbesitzer. Das entspricht einer Steigerung von rund 59 Prozent. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Verkaufszahlen 2010 erneut steigen. Nicht nur viel tierischer Nachwuchs – wie etwa bei den Schneeleoparden oder den Roten Pandas - machte den Besuch im Salzburger Zoo für Tierfreunde interessant. Die gestiegenen Teilnehmerzahlen bei Zooführungen und die erfreulichen Besucherzahlen beim Nachtzoo und bei den Thementagen – z. B. Schildkröten- oder Artenschutztage - zeigen, dass das Interesse der Besucher an den Salzburger Zooaktivitäten sehr vielseitig ist. „Auch das Jahr 2010 wird sehr interessant für unsere Besucher. Die Zooschule bietet wieder ein vielfältiges Programm für Kinder, Schulen und Zoofreunde an,“ ist Sabine Grebner überzeugt. „Spannend wird es heuer im Afrika-Bereich. Im Frühjahr werden wieder Löwen im Salzburger Zoo brüllen. Im Haus des „Königs der Tiere“ werden zahlreiche neue Tierarten einziehen. Und unsere ‚alten’ und ‚neuen’ Breitmaulnashörner werden sich hautnah kennen lernen!“
Tierpark Hellabrunn München, 28.01.2010
Erneuter Besucherrekord im Tierpark Hellabrunn: Über 1,4 Millionen Besucher in 2009
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück: Mit insgesamt 1.436.355 Besuchern konnte der Münchner Zoo seinen Besucherrekord vom Vorjahr mit einem Zuwachs von 1,62 % überbieten. Im Vergleich zu 2008 (1.413.396 Besucher) kamen 22.958 Personen mehr in den ersten Geo-Zoo der Welt. Damit setzt der Tierpark Hellabrunn eine in 2006 begonnene Tendenz steigender Besucherzahlen fort. Zum zweiten Mal in Folge kann der Tierpark in Münchens Isarauen damit die höchste Besucherzahl seit seiner Gründung in 1911 vermelden. Besonders erfreut zeigt sich der Vorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG über den vermehrten Kauf von Jahreskarten (+1,53%) sowie die steigende Zahl der Mitglieder in Förderkreis (+1,45%) und im Verein der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V. (+9,56%). „Wir freuen uns, dass wir den Verkauf von Tageskarten um fast 2% steigern konnten. Noch mehr begeistert uns jedoch, dass die Zahl der Besucher, die uns treu verbunden sind und regelmäßig wieder kommen, stark gestiegen ist. Unsere Besucher beweisen uns damit, dass ein Ausflug nach Hellabrunn auch mehrmals im Jahr lohnt“, betont der kaufmännische Direktor Walter Schmid. Bürgermeisterin Christine Strobl, Aufsichtsratsvorsitzende der Münchener Tierpark Hellabrunn AG, fügt hinzu: "Als Aufsichtsratsvorsitzende freue ich mich natürlich über steigende Besucherzahlen. Hierfür möchte ich zunächst allen Besucherinnen und Besuchern herzlichst danken, aber auch den Tierpark-Beschäftigten, die meist hinter den Kulissen für das Wohlergehen der Tiere und die Attraktivität unseres Münchner Tierparks sorgen." Für 2010 ist der Münchener Tierpark Hellabrunn ebenfalls zuversichtlich: Mit den im Dezember 2009 geborenen Jungtieren, dem Elefantenbaby „Jamuna Toni“ und dem kleinen Gorilla „Kajolu“, sowie der Rückkehr der Eisbären in ihre neugestaltete Anlage im Sommer 2010 dürfen sich die Besucher gleich auf drei Highlights freuen. Was sonst noch in Hellabrunn geboten ist, erfahren die Besucher in der neuen Staffel „Nashorn, Zebra & Co.“, die ab 10.02.2010 um 16.10 Uhr in der ARD zu sehen ist.
Und dann noch etwas, das nachdenklich stimmt: Schimpansen im Tiergarten Straubing
Neu in der Wilhelma: der „Lachende Hans“ Der Vogel, der sich einen Ast lachen kann
Auf den Subtropenterrassen können die Wilhelma-Besucher ab sofort eine neue Vogelart bewundern und werden sich wohl so manches Mal auch über dessen eigenartigen Ruf wundern. Denn dieser klingt fast genauso wie das schallende Gelächter eines Menschen, was dem „Lachenden Hans“ seinen Namen bescherte. Daher war deutlich, welchen Namen der erste neue Bewohner dieser Art auf den Subtropenterrassen der Wilhelma erhalten würde: „Hansi“. Seinem Namen und Ruf wird er bislang aber kaum gerecht, sprich, er lacht nur selten. Doch erstens ist er noch jung – im Mai 2009 war er im Vogelpark Irgenöd in Niederbayern aus seinem Ei geschlüpft – und das weithin hörbare Imponiergehabe setzt erst mit der Geschlechtsreife richtig ein. Auch Hansi wird also sicher mehr zu lachen haben, sobald er erst eine „Hänsin“ an seiner Seite hat – was noch dieses Jahr geschehen soll. Bis dahin wird den Jüngling das Junggesellendasein aber nicht stören, zumal Jägerlieste keine geselligen Schwarmvögel sind. Seine Zukünftige wird er nicht groß umwerben müssen. Verstehen sich die beiden, werden sie sich gemeinsam einen Ast lachen – und vielleicht dereinst kleine „Lachende Hänse“ für ihren Chor produzieren.
Zoo Berlin, 01.02.10
Wenig beachtet und trotzdem hochinteressant: Die Kaptriele im Vogelhaus
Oftmals unbeachtet und häufig übersehen werden die beiden afrikanischen Kaptriele im Übergang von Freiflughalle zum Nordtrakt des Berliner Vogelhauses. Äußerlich sind die knapp 50 cm großen Vögel kaum auffallend, haben sie jedoch Nachwuchs zeigen sie ihren Mut und ihren Einsatz für ihre gewöhnlich zwei Kinder. Selbst die vertrauten Pfleger werden dann erbarmungslos vertrieben. Kaptriele gehören zu den neun Trielarten, die es weltweit gibt. Eine Art gehört auch zu unserer Vogelwelt, ist aber aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise wenig bekannt. Alle Arten ähneln sich sowohl im Aussehen wie auch im Verhalten. Es ist kaum möglich, sich nicht kennende Artgenossen aneinander zu gewöhnen. Wachsen sie jedoch zusammen auf, leben sie in Eintracht und Frieden. Tagsüber ruhen sie zumeist, um in der Dämmerung auf die Jagd nach Insekten und Krebstierchen zu gehen. Die Kaptriele befinden sich zurzeit in Fortpflanzungsstimmung und werden in Kürze das aus zwei Eiern bestehende Gelege zeitigen. Dann heißt es für die Tierpfleger wieder "Kopf einziehen und aufpassen!".
Tierpark Berlin, 28.01.2010
Seltene madagassische Halbaffen im Tierpark Berlin eingetroffen
Anfang Dezember 2009 ist ein Pärchen der überaus seltenen Mongozmakis im Tierpark Berlin eingetroffen. Nach einer Quarantänezeit von gut einem Monat sind die Lemuren nun ins Affenhaus eingezogen. Das Männchen mit Namen „Benson“ stammt aus dem Zoo Bristol. Es wurde am 27.5.1997 in Banham geboren. Das Weibchen trägt den Namen „Lysiane“ und kam aus dem Zoo Breslau an die Spree. Geboren wurde es am 15.4.1995 im Zoo Mulhouse. Mongozmakis haben nur ein sehr kleines Verbreitungsgebiet im Nordwesten Madagaskars. Zudem gibt es noch zwei Populationen auf den Komoreninseln Anjouan und Moheli. Männchen und Weibchen zeigen einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus. Die Weibchen tragen einen weißen Backenbart, die Männchen einen orange-roten. Sie zählen zu den seltensten Echten Makis. Der Bestand ist vor allem durch Jagd und Regenwaldabholzung bedroht. Für den Mongozmaki wird im Zoo Linton (Großbritannien) ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt. Wir sind Frau Kim Simmons, der Koordinatorin dieses Programms, überaus dankbar für die Vermittlung dieser schönen Tiere. Der Tierpark Berlin ist momentan der einzige Zoo in Deutschland, der seinen Besuchern diese Lemurenart präsentieren kann. Insgesamt werden in Europa nur 49 Tiere gepflegt (30 Männchen und 19 Weibchen). Laut EEP wurde nur ein einziges Jungtier in den letzten drei Jahren in Europa geboren. Der Tierpark hofft auf baldigen Nachwuchs, um auch einen Beitrag zur Erhaltung dieser stark bedrohten Lemurenart leisten zu können.
Wilhelma Stuttgart, 29.01.2010
Gorillamädchen Claudia aus Münster: Wohlbehaltene Ankunft in der Wilhelma
Am 29. Januar gegen 13 Uhr traf das halbjährige Gorilla-Mädchen Claudia, deren Mutter Gana Mitte Januar gestorben war, aus dem Allwetterzoo in Münster wohlbehalten im Jungtierauf-zuchthaus der Wilhelma ein. Gebracht haben es der Direktor des Münsteraner Zoos Jörg Adler und zwei Tierpflegerinnen, darunter Revierleitern Bärbel Uphoff, die sich schon vor dem Tod von Claudias Mutter Gana in Münster um die Kleine gekümmert und sie mit dem Fläschchen durchs Gitter gefüttert hatte. Die Fahrt verbrachte Claudia zumeist auf dem Schoß der vertrauten Tierpflegerin. Obwohl sie bislang den Körperkontakt zu Menschen nicht gewohnt war, fühlte sie sich hier gleich viel wohler als in ihrer Transportbox mit Decke, Wärmflasche und Kuscheltier. In Stuttgart angekommen, wurde die Kleine auf dem schnellsten Weg vom Auto ins Jungtieraufzuchthaus gebracht, wo dessen Leiterin Elke Kastner sie in Empfang nahm. Hauptaufgabe wird es nun sein, sie an menschliche Ersatzmütter zu gewöhnen und ihr Vertrauen zu gewinnen, denn bisher kannte Claudia ja nur den Umgang mit anderen Gorillas. Doch dass Umzug und Ankunft so problemlos verliefen, lässt hoffen. „Bislang verhält sich Claudia ganz prima und sie hat auch gleich das Fläschchen von uns angenommen“, so Elke Kastner. „Natürlich ist sie noch etwas schüchtern. Aber es ist ja schließlich alles sehr neu für sie.“ Das erste Wochenende werden sich Elke Kastner und ihre Kollegin Margot Federer in Wechselschicht rund um die Uhr um Claudia kümmern, ihr viermal am Tag das Fläschchen mit Säuglingsmilch reichen, außerdem mag das halbjährige Gorillamädchen bereits Banane und knabbert mit ihren ersten Zähnchen ein wenig Gemüse. Untergebracht wird Claudia zunächst hinter den Kulissen. Sie erhält ein Kinderbettchen im Pflegerraum, wo sich die Tierpflegerinnen intensiv um sie kümmern. Zudem wird sie immer wieder Zeit in einem Hängekäfig mit Sichtkontakt zu den anderen Affenkindern verbringen. Neben dem gut eineinhalbjährigen Upala aus Heidelberg leben im Jungtier-aufzuchthaus derzeit der zweieinhalbjährige Monza sowie die bald dreijährige Mary. Sie ist die ältere Schwester von Claudia und kam im Juli 2007 nach Stuttgart, weil sich Gana nicht genug um sie gekümmert hatte. Allerdings wird Mary die Wilhelma bald verlassen, um in eine Familiengruppe in Zürich integriert zu werden. Claudia darf jedoch baldmöglichst mit ihr und den anderen Affenkindern Kontakt aufnehmen – sehr behutsam, in kleinen Etappen und unter Aufsicht ihrer Pflegerinnen. Und wann das Gorillamädchen in den für Besucher einsehbaren Gehegen zu sehen ist, entscheiden die Pflegerinnen je nachdem, wie gut sich Claudia weiter einlebt.
Zoo Salzburg, 29.01.2010
Erfreuliche Besucherbilanz 2009 im Zoo Salzburg
296.496 Eintritte verzeichnet die Besucherstatistik des Zoo Salzburg für das Vorjahr. „Wir freuen uns über die positiven Besucherzahlen! Denn in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres sah unsere Statistik nicht gut aus. Auf Grund des schlechten Wetters registrierten wir fast 50 Prozent weniger Gäste als im Vergleich zum ersten Quartal 2008,“ berichtet Zoogeschäftsführerin Sabine Grebner „Im April 2009 kam dann die Trendwende. Allein in diesem Monat kamen über 20.000 Besucher mehr in den Salzburger Zoo als im Jahr davor. Wir konnten das Jahr 2009 mit eine Besuchersteigerung von fast 2 Prozent gegenüber 2008 abschließen.“ Die Verkaufszahl der Zoo-Jahreskarte trägt positiv zu dieser Jahresstatistik bei. 2008 wurde diese Karte erstmals zum Kauf angeboten. Erwachsene zahlen derzeit für 365 Tage Zoovergnügen nur 30 €, Kinder von 4 bis 14 Jahren 10 €, Jugendliche und Studenten nur 15 €. 2008 wurden 3.200 Jahreskarten verkauft, 2009 gab es schon 5.100 Zoo-Jahreskartenbesitzer. Das entspricht einer Steigerung von rund 59 Prozent. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Verkaufszahlen 2010 erneut steigen. Nicht nur viel tierischer Nachwuchs – wie etwa bei den Schneeleoparden oder den Roten Pandas - machte den Besuch im Salzburger Zoo für Tierfreunde interessant. Die gestiegenen Teilnehmerzahlen bei Zooführungen und die erfreulichen Besucherzahlen beim Nachtzoo und bei den Thementagen – z. B. Schildkröten- oder Artenschutztage - zeigen, dass das Interesse der Besucher an den Salzburger Zooaktivitäten sehr vielseitig ist. „Auch das Jahr 2010 wird sehr interessant für unsere Besucher. Die Zooschule bietet wieder ein vielfältiges Programm für Kinder, Schulen und Zoofreunde an,“ ist Sabine Grebner überzeugt. „Spannend wird es heuer im Afrika-Bereich. Im Frühjahr werden wieder Löwen im Salzburger Zoo brüllen. Im Haus des „Königs der Tiere“ werden zahlreiche neue Tierarten einziehen. Und unsere ‚alten’ und ‚neuen’ Breitmaulnashörner werden sich hautnah kennen lernen!“
Tierpark Hellabrunn München, 28.01.2010
Erneuter Besucherrekord im Tierpark Hellabrunn: Über 1,4 Millionen Besucher in 2009
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück: Mit insgesamt 1.436.355 Besuchern konnte der Münchner Zoo seinen Besucherrekord vom Vorjahr mit einem Zuwachs von 1,62 % überbieten. Im Vergleich zu 2008 (1.413.396 Besucher) kamen 22.958 Personen mehr in den ersten Geo-Zoo der Welt. Damit setzt der Tierpark Hellabrunn eine in 2006 begonnene Tendenz steigender Besucherzahlen fort. Zum zweiten Mal in Folge kann der Tierpark in Münchens Isarauen damit die höchste Besucherzahl seit seiner Gründung in 1911 vermelden. Besonders erfreut zeigt sich der Vorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG über den vermehrten Kauf von Jahreskarten (+1,53%) sowie die steigende Zahl der Mitglieder in Förderkreis (+1,45%) und im Verein der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V. (+9,56%). „Wir freuen uns, dass wir den Verkauf von Tageskarten um fast 2% steigern konnten. Noch mehr begeistert uns jedoch, dass die Zahl der Besucher, die uns treu verbunden sind und regelmäßig wieder kommen, stark gestiegen ist. Unsere Besucher beweisen uns damit, dass ein Ausflug nach Hellabrunn auch mehrmals im Jahr lohnt“, betont der kaufmännische Direktor Walter Schmid. Bürgermeisterin Christine Strobl, Aufsichtsratsvorsitzende der Münchener Tierpark Hellabrunn AG, fügt hinzu: "Als Aufsichtsratsvorsitzende freue ich mich natürlich über steigende Besucherzahlen. Hierfür möchte ich zunächst allen Besucherinnen und Besuchern herzlichst danken, aber auch den Tierpark-Beschäftigten, die meist hinter den Kulissen für das Wohlergehen der Tiere und die Attraktivität unseres Münchner Tierparks sorgen." Für 2010 ist der Münchener Tierpark Hellabrunn ebenfalls zuversichtlich: Mit den im Dezember 2009 geborenen Jungtieren, dem Elefantenbaby „Jamuna Toni“ und dem kleinen Gorilla „Kajolu“, sowie der Rückkehr der Eisbären in ihre neugestaltete Anlage im Sommer 2010 dürfen sich die Besucher gleich auf drei Highlights freuen. Was sonst noch in Hellabrunn geboten ist, erfahren die Besucher in der neuen Staffel „Nashorn, Zebra & Co.“, die ab 10.02.2010 um 16.10 Uhr in der ARD zu sehen ist.
Und dann noch etwas, das nachdenklich stimmt: Schimpansen im Tiergarten Straubing
Donnerstag, 4. Februar 2010
Pressetext: Die ROSA COUCH am 7. März
7.März, 20 Uhr, Sub e. V., Müllerstraße 43, 80469 München
Die ROSA COUCH geht in die 9. Runde. Gereimtes und Ungereimtes, Wahres und Unwahres, Reales und Unreales präsentieren Verena Rank, Matthias Gerschwitz und Wolfgang K.
Durch den abwechslungsreichen Abend führt Martin Skerhut.
Der Eintritt ist frei.
Die ursprüngliche Pressemitteilung ist etwas länger und enthält Informationen und Fotos der beteiligten Autoren.
Verena Rank wird zum dritten Mal auf der ROSA COUCH Platz nehmen, für die beiden Herren der Schöpfung wird es das erste Mal sein.
Die ROSA COUCH geht in die 9. Runde. Gereimtes und Ungereimtes, Wahres und Unwahres, Reales und Unreales präsentieren Verena Rank, Matthias Gerschwitz und Wolfgang K.
Durch den abwechslungsreichen Abend führt Martin Skerhut.
Der Eintritt ist frei.
Die ursprüngliche Pressemitteilung ist etwas länger und enthält Informationen und Fotos der beteiligten Autoren.
Verena Rank wird zum dritten Mal auf der ROSA COUCH Platz nehmen, für die beiden Herren der Schöpfung wird es das erste Mal sein.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Die Oscars - Nominiert für ....
den besten Kurzfilm (animated):
Weitere Nominierungen:
A Matter of Loaf and Death
Logorama
Die restlichen Nominierungen finden sich hier
Weitere Nominierungen:
A Matter of Loaf and Death
Logorama
Die restlichen Nominierungen finden sich hier
Montag, 1. Februar 2010
Die ROSA COUCH Interviews 4 - Inka Loreen Minden
Das vierte Interview der ROSA COUCH wurde mit Inka Loreen Minden geführt. Sie war bereits dreimal Gast auf der ROSA COUCH: Oktober 2008, April 2009 und Juli 2009.
Frage 1: Erzähl doch ein bisschen von dir. Wer bist du, seit wann schreibst du und warum?
Mein Name ist Monika Dennerlein, ich bin 33 Jahre alt und wohne in der Nähe von München. Eigentlich habe ich schon geschrieben, seit ich die ersten Buchstaben aufs Papier kritzeln konnte. Schreiben war immer Teil meines Lebens. Früher waren es Tagebücher (ich denke, es sind so um die zwanzig), dann folgten die ersten Romanversuche und im Jahr 2006 habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, nachdem kein Chef mehr eine Mama einstellen wollte.
Und: Wenn die Ideen nicht aus meinem Kopf können, werde ich unausstehlich ;-)
Frage 2: Wie kommt man als heterosexuelle Frau dazu, homoerotische Geschichten zu schreiben? Das ist meines Wissens ja ziemlich ungewöhnlich.
Tja, gute Frage ... Eigentlich hat alles damit begonnen, als ich von meiner Autorenkollegin Nicole Henser eine homoerotische Geschichte las. Irgendwie gefiel es mir verdammt gut, über zwei richtige Kerle zu lesen, und wir haben beschlossen, gemeinsam eine Anthologie zu veröffentlichen (Gayfühlvoll). Anschließend folgten zwei Fantasyromane.
Wir hatten nicht damit gerechnet, als Frauen damit so großen Erfolg zu haben – erst hatten wir sogar überlegt, uns männliche Pseudonyme auszudenken, wie es ja in der Branche sehr oft gemacht wird.
Mittlerweile wissen wir, dass hauptsächlich Frauen unsere Zielgruppe sind und freuen uns, dass der Markt und die Nachfrage für Gay-Literatur ständig wachsen.
Ganz besonderen Spaß macht es mir, Romane über schwule Liebe im alten England zu schreiben, da ich auch gerne recherchiere und das 18. / 19. Jahrhundert sehr interessant finde.
Frage 3: Du bist ja mit mehreren Pseudonymen auf dem Markt. Warum schreibst du nicht unter deinem Geburtsnamen und warum Inka Loreen Minden, bzw. Lucy Palmer?
Meinen Geburtsnamen möchte ich mir für andere Genres aufheben, denn in Zukunft soll es nicht nur Erotik von mir geben. Gerade schreibe ich an einem Jugendbuch. Ich finde es einfach wichtig, diese völlig unterschiedlichen Richtungen zu trennen.
Ich wollte aber ein Pseudonym, das es nur einmal gibt und mit dem ich mich identifizieren kann. »Inka Loreen Minden« ist daher ein Anagramm meines richtigen Namens (Außerdem wäre ich tatsächlich fast eine »Inka« geworden, wenn es nach meiner Mutter gegangen wäre ;-).
Unter »Lucy Palmer« schreibe ich nur für blue panther books. Dieses Pseudonym haben meine Verleger ausgesucht und es verbleibt beim Verlag.
Frage 4: Welche Eindrücke hast du auf der ROSA COUCH gesammelt? Das interessiert mich natürlich besonders, aber ich kann mir auch vorstellen, dass die Leser des ROSA COUCH-Blogs (und natürlich die Zuhörer der entsprechenden Lesungen) wissen wollen, wie sich ein Autor vor Publikum fühlt.
Bei der ersten Lesung war ich schon etwas nervös, aber das legte sich schnell, denn die Atmosphäre war sehr angenehm und das Publikum wirklich nett. Ich kam schnell ins Gespräch, mit Zuhörern und anderen Autorinnen, und ich weiß noch, Martin, dass wir beide sehr viel geratscht haben, das war sehr entspannend *lach*
Außerdem ist bei meinen Lesungen bisher immer mein Mann dabei gewesen und hat mir Rückendeckung gegeben.
Und sobald ich loslege, nehme ich meine Umgebung sowieso kaum mehr wahr. Mein Blick sucht dann nur ab und zu nach meinem Mann, der mir Zeichen gibt, wenn ich zu schnell lese, das ist nämlich immer mein größtes Problem.
Frage 5 ist eigentlich keine Frage sondern eher eine Aufforderung: Was wolltest du deinen Lesern schon immer mitteilen?
Ihr Leser seid es, denen ich meinen Erfolg zu verdanken habe. Ich freue mich über eure zahlreichen, sehr lieben E-Mails, euer Lob und den regen Austausch, der sich dadurch oft ergibt. Ich finde es faszinierend, dass ihr meine Figuren so lieb gewonnen habt und sie teilweise betrachtet, als würden sie wirklich leben.
Vielen Dank für euer Feedback!
Vielen Dank Moni, für das Interview.
Das Interview wurde als Fragebogen per Email verschickt und beantwortet zurückgeschickt. Am Text wurde nichts verändert.
Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage.
Frage 1: Erzähl doch ein bisschen von dir. Wer bist du, seit wann schreibst du und warum?Mein Name ist Monika Dennerlein, ich bin 33 Jahre alt und wohne in der Nähe von München. Eigentlich habe ich schon geschrieben, seit ich die ersten Buchstaben aufs Papier kritzeln konnte. Schreiben war immer Teil meines Lebens. Früher waren es Tagebücher (ich denke, es sind so um die zwanzig), dann folgten die ersten Romanversuche und im Jahr 2006 habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, nachdem kein Chef mehr eine Mama einstellen wollte.
Und: Wenn die Ideen nicht aus meinem Kopf können, werde ich unausstehlich ;-)
Frage 2: Wie kommt man als heterosexuelle Frau dazu, homoerotische Geschichten zu schreiben? Das ist meines Wissens ja ziemlich ungewöhnlich.
Tja, gute Frage ... Eigentlich hat alles damit begonnen, als ich von meiner Autorenkollegin Nicole Henser eine homoerotische Geschichte las. Irgendwie gefiel es mir verdammt gut, über zwei richtige Kerle zu lesen, und wir haben beschlossen, gemeinsam eine Anthologie zu veröffentlichen (Gayfühlvoll). Anschließend folgten zwei Fantasyromane.
Wir hatten nicht damit gerechnet, als Frauen damit so großen Erfolg zu haben – erst hatten wir sogar überlegt, uns männliche Pseudonyme auszudenken, wie es ja in der Branche sehr oft gemacht wird.
Mittlerweile wissen wir, dass hauptsächlich Frauen unsere Zielgruppe sind und freuen uns, dass der Markt und die Nachfrage für Gay-Literatur ständig wachsen.
Ganz besonderen Spaß macht es mir, Romane über schwule Liebe im alten England zu schreiben, da ich auch gerne recherchiere und das 18. / 19. Jahrhundert sehr interessant finde.
Frage 3: Du bist ja mit mehreren Pseudonymen auf dem Markt. Warum schreibst du nicht unter deinem Geburtsnamen und warum Inka Loreen Minden, bzw. Lucy Palmer?
Meinen Geburtsnamen möchte ich mir für andere Genres aufheben, denn in Zukunft soll es nicht nur Erotik von mir geben. Gerade schreibe ich an einem Jugendbuch. Ich finde es einfach wichtig, diese völlig unterschiedlichen Richtungen zu trennen.
Ich wollte aber ein Pseudonym, das es nur einmal gibt und mit dem ich mich identifizieren kann. »Inka Loreen Minden« ist daher ein Anagramm meines richtigen Namens (Außerdem wäre ich tatsächlich fast eine »Inka« geworden, wenn es nach meiner Mutter gegangen wäre ;-).
Unter »Lucy Palmer« schreibe ich nur für blue panther books. Dieses Pseudonym haben meine Verleger ausgesucht und es verbleibt beim Verlag.
Frage 4: Welche Eindrücke hast du auf der ROSA COUCH gesammelt? Das interessiert mich natürlich besonders, aber ich kann mir auch vorstellen, dass die Leser des ROSA COUCH-Blogs (und natürlich die Zuhörer der entsprechenden Lesungen) wissen wollen, wie sich ein Autor vor Publikum fühlt.
Bei der ersten Lesung war ich schon etwas nervös, aber das legte sich schnell, denn die Atmosphäre war sehr angenehm und das Publikum wirklich nett. Ich kam schnell ins Gespräch, mit Zuhörern und anderen Autorinnen, und ich weiß noch, Martin, dass wir beide sehr viel geratscht haben, das war sehr entspannend *lach*
Außerdem ist bei meinen Lesungen bisher immer mein Mann dabei gewesen und hat mir Rückendeckung gegeben.
Und sobald ich loslege, nehme ich meine Umgebung sowieso kaum mehr wahr. Mein Blick sucht dann nur ab und zu nach meinem Mann, der mir Zeichen gibt, wenn ich zu schnell lese, das ist nämlich immer mein größtes Problem.
Frage 5 ist eigentlich keine Frage sondern eher eine Aufforderung: Was wolltest du deinen Lesern schon immer mitteilen?
Ihr Leser seid es, denen ich meinen Erfolg zu verdanken habe. Ich freue mich über eure zahlreichen, sehr lieben E-Mails, euer Lob und den regen Austausch, der sich dadurch oft ergibt. Ich finde es faszinierend, dass ihr meine Figuren so lieb gewonnen habt und sie teilweise betrachtet, als würden sie wirklich leben.
Vielen Dank für euer Feedback!
Vielen Dank Moni, für das Interview.
Das Interview wurde als Fragebogen per Email verschickt und beantwortet zurückgeschickt. Am Text wurde nichts verändert.
Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage.
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